17 June 2026, 18:19

Abschied vom alten Gorki: Eine Ära endet, eine neue beginnt

Lieder aus den letzten Jahren am Maxim Gorki

Abschied vom alten Gorki: Eine Ära endet, eine neue beginnt

Das Maxim-Gorki-Theater in Berlin hat mit einem Abschiedsabend eine Zeitenwende markiert. Die Veranstaltung feierte das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen künstlerischen Ausrichtung. Gleichzeitig würdigte sie die scheidende Intendantin Shermin Langhoff.

Der Abend begann mit Via Jikeli, die Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen aus Christian Weises Der Untertan aufführte. Später betrat Jonas Dassler die Bühne und sang den Fledermaus-Ausrottungs-Song. Ein Höhepunkt war die Rede von Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, der Langhoff in den höchsten Tönen lobte.

Langhoff selbst hielt sich mit Worten zurück und bedankte sich nur kurz. Das Programm umfasste ein Konzert mit Stücken aus jüngsten Produktionen. Nach dem offiziellen Teil zog die Runde in eine Bar nach Neukölln weiter, um den Abend ausklingen zu lassen.

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Die Nacht stand auch im Zeichen des Abschieds von M., der nach zwölf Jahren in Berlin nach Kassel zurückkehrt. Der Wandel des Theaters wurde in dem Satz zusammengefasst: „Das Gorki ist tot. Es lebe das Gorki.“ In der Veranstaltungshypothese hieß es, das postmigrantische Theater habe nun seinen festen Platz im kulturellen Kanon gefunden.

Der Abschied vom Gorki-Theater markiert das Ende eines Kapitels und den Anfang eines neuen. Der Abend vereinte Aufführungen, Reden und eine Feier, um das Erbe der Institution zu würdigen. Die künstlerische Neuausrichtung spiegelt die sich wandelnde Identität des Hauses wider.

Quelle