ADAC erhöht Mitgliedsbeiträge erstmals seit 2017 um bis zu 20 Prozent
Siglinde WerneckeADAC erhöht Mitgliedsbeiträge erstmals seit 2017 um bis zu 20 Prozent
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub, plant die erste Erhöhung der Mitgliedsbeiträge seit sechs Jahren. Die Organisation hat die Beiträge seit 2017 unverändert belassen, begründet die nun anstehende Anpassung jedoch mit steigenden Kosten.
Laut den geplanten Änderungen sollen die Grundbeiträge für Einzelmitglieder um mindestens 10 Euro steigen. Familienmitgliedschaften könnten um bis zu 55 Euro teurer werden, wobei Premium-Mitglieder die höchsten Aufschläge tragen müssten. Im Schnitt wird mit einer Erhöhung von etwa 20 Prozent gerechnet.
Die genauen Beträge stehen zwar noch nicht fest, doch die Anpassungen sollen 2027 in Kraft treten. Die Pläne müssen zunächst noch auf der Jahresversammlung im Mai abgesegnet werden. Ein Sprecher erklärte, die Erhöhung spiegle die kontinuierlich gestiegenen Betriebskosten der vergangenen Jahre wider.
Falls die neue Beitragsstruktur genehmigt wird, wäre dies die erste Anpassung seit 2017. Die Mitglieder würden die Änderungen ab 2027 spüren. Der Club führt die Entscheidung direkt auf anhaltende Kostendrucke in seinen Dienstleistungsbereichen zurück.






