Amanal Petros jagt beim Berlin-Halbmarathon seinen eigenen Rekord
Amanal Petros startet am kommenden Sonntag beim Berlin-Halbmarathon mit einem klaren Ziel: Er will seinen eigenen deutschen Rekord brechen. Der 30-jährige Leichtathlet, der aktuell mit 59:31 Minuten die nationale Bestmarke hält, hat sich wochenlang in Kenia auf den Versuch vorbereitet. Noch nie hat ein deutscher Läufer einen Halbmarathon in einem offiziellen Wettbewerb unter 60 Minuten beendet – Petros will das ändern.
Sein Ziel liegt möglichst nah an der 59-Minuten-Marke. Um dies zu erreichen, wird er sich auf Tempomacher verlassen, die ihn durch das Rennen führen. Die Strecke in Berlin, bekannt für ihr flaches Profil und minimale Steigungen, bietet ideale Bedingungen für schnelle Zeiten. Die Wettervorhersage sagt Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius voraus – genau der Bereich, den Petros für Rennen bevorzugt.
Seine Vorbereitung umfasste ein Trainingslager in Kenia, eine beliebte Wahl unter Spitzen-Langläufern. Die Höhentrainings-Einheiten und die konzentrierte Belastung haben ihm Selbstvertrauen gegeben. Der Halbmarathon dient ihm zudem als wichtiger Schritt auf dem Weg zum London-Marathon, bei dem er später in diesem Jahr an den Start gehen wird.
Auch Gesa Krause, eine weitere deutsche Top-Athletin, wird in Berlin an den Start gehen. Ihr letzter Halbmarathon 2020 endete enttäuschend, nachdem sie zu schnell begonnen hatte und in den letzten Kilometern einbrach. Diesmal plant sie ein kontrollierteres Rennen, um ihre Leistung zu steigern.
Sollte Petros erfolgreich sein, wäre er der erste Deutsche, der einen Halbmarathon in einem Wettbewerb unter 60 Minuten läuft. Sein Ergebnis könnte zudem einen neuen Maßstab für den deutschen Langstreckenlauf setzen. Krauses angepasste Taktik wiederum könnte ihr zu einem stärkeren Finish verhelfen als bei früheren Versuchen.






