Baukrise in Deutschland: Zementverbrauch auf Rekordtief – was jetzt hilft
Artur HofmannBaukrise in Deutschland: Zementverbrauch auf Rekordtief – was jetzt hilft
Die deutsche Bauwirtschaft steht vor erheblichen Herausforderungen. Der Zementverbrauch ist drastisch eingebrochen, und sowohl private als auch öffentliche Bauaktivitäten haben spürbar nachgelassen. Die Bundesregierung hat nun Milliarden für die Förderung von Infrastrukturprojekten bereitgestellt.
Der Zementverbrauch in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg gesunken und liegt derzeit 30 Prozent unter den Werten von 2020. Hohe Zinsen und steigende Baukosten belasten insbesondere den privaten Wohnungsbau.
Auch öffentliche Infrastrukturvorhaben gehen zurück, ebenso wie Investitionen in Gewerbe- und Büroimmobilien. Zwar sind die Baugenehmigungen um etwa 10 Prozent gestiegen, doch dauert es oft Monate, bis die Bauarbeiten tatsächlich beginnen. Im Bundeshaushalt wurden Milliarden für die Infrastruktur bereitgestellt, um die Flaute zu überwinden.
Mit diesen Mitteln soll die Bautätigkeit in der zweiten Jahreshälfte wieder an Fahrt aufnehmen. Die staatlichen Investitionen zielen darauf ab, den angeschlagenen Sektor zu beleben. Der Zementverbrauch bleibt auf historisch niedrigem Niveau, und der Wohnungsbau schwächelt weiterhin. Die neuen Fördergelder könnten jedoch eine Wende für Bauprojekte im ganzen Land einläuten.
