29 April 2026, 02:51

Berliner Rockband Tulpe provoziert mit Wal-Song Sprengt den Wal die Netzgemeinde

Schwarze und weiße Illustration eines Buckelwals im Meer mit einem Boot im Hintergrund, betitelt "Buckelwal von William Hogarth" unten.

Berliner Rockband Tulpe provoziert mit Wal-Song Sprengt den Wal die Netzgemeinde

Berliner Rockband löst mit satirischem Wal-Song Debatte aus

Eine Berliner Rockband hat mit einem satirischen Lied über den gestrandeten Buckelwal in der Ostsee für Diskussionen gesorgt. Der Song Sprengt den Wal der Band Tulpe enthält provokative Textzeilen, die die anhaltende Kontroverse um das Tier auf die Schippe nehmen. Die Reaktionen im Netz reichen von belustigtem Gelächter bis hin zu scharfer Kritik an der Herangehensweise der Musiker.

Schon der Titel Sprengt den Wal setzt einen kämpferischen Ton. Mit Zeilen wie "Sprengt den Wal, macht ihn verschwinden, lasst Wal-Salami und -Schnitzel regnen" oder "Fragt doch mal Donald Trump, ob er ihn nicht einfach in die Luft jagen kann" treibt die Band die Satire auf die Spitze. Sänger Joachim Foerster gab zu, dass die erste Strophe eher beiläufig entstanden sei – doch nach 1,5 Millionen Aufrufen fühlte sich die Band unter Druck, die zweite Strophe noch pointierter zu gestalten.

Ein Video des Songs auf Tulpes Instagram-Kanal verzeichnet mittlerweile rund 4,6 Millionen Aufrufe. Die Band betont die Ironie, dass ausgerechnet ein Wal – sonst Symbol für die uralte, unberührte Natur der Erde – zur Zielscheibe endloser Internet-Witze geworden ist. Das Tier, das in sozialen Medien liebevoll "Timmy" oder "Hoffnung" getauft wurde, hat nicht nur Tulpes Song inspiriert, sondern auch unzählige KI-generierte Parodien und Memes auf TikTok und Instagram.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Schicksal des Wals verulkt wird. Bereits die Satire-Website Wal-O-Mat hatte Nutzern früher die Möglichkeit geboten, ihre Meinung zu den Rettungsbemühungen spielerisch zu testen. Foerster erklärte, dass Tulpe in ihrer Musik häufig aktuelle Themen aufgreift – was regelmäßig heftige öffentliche Reaktionen auslöst.

Der Song vertieft die Gräben in der Debatte darüber, wie über den gestrandeten Wal gesprochen werden sollte. Während manche Zuhörer die Texte als amüsant empfinden, halten andere sie für geschmacklos. Mit Millionen von Aufrufen sorgt der Track jedenfalls dafür, dass die Diskussion um den Wal – und die Satire, die ihn umgibt – noch eine Weile weitergehen wird.

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