Betrüger täuschen Bankangestellte vor: Zwei Frauen verlieren 45.000 Euro
Artur HofmannZwei Frauen verlieren Zehntausende Euro bei Betrug - Betrüger täuschen Bankangestellte vor: Zwei Frauen verlieren 45.000 Euro
Zwei Frauen in Deutschland haben fast 45.000 Euro verloren, nachdem sie auf Betrüger hereingefallen sind, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Die Kriminellen überredeten sie, Geld auf angebliche Treuhandkonten unter falschen Vorwänden zu überweisen. Die Polizei warnt nun die Bevölkerung vor dieser zunehmend verbreiteten Betrugsmasche.
Im Landkreis Zwickau erhielt eine Frau einen Anruf von einem angeblichen Bankberater. Der Hochstapler überzeugte sie davon, dass ihr Konto gefährdet sei, und drängte sie, 27.000 Euro auf ein sicheres Treuhandkonto zu transferieren. Sie folgte den Anweisungen – doch als sie später merkte, dass das Geld verschwunden war, war es zu spät.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich im Vogtlandkreis. Dort wurde eine weitere Frau von Betrügern kontaktiert, die ihr fälschlich vortäuschten, ihre persönlichen Daten seien kompromittiert. Unter Druck willigte sie in mehrere Überweisungen im Gesamtwert von 18.000 Euro ein. Als ihr der Schwindel auffiel, war das Geld bereits abgebucht.
Beide Fälle zeigen ein wiederkehrendes Muster, bei dem Kriminelle das Vertrauen in Finanzinstitute ausnutzen. Die Opfer, die glaubten, ihr Erspartes zu schützen, überwiesen unwissentlich hohe Summen an die Betrüger.
Die Gesamtverluste aus diesen beiden Vorfällen belaufen sich auf fast 45.000 Euro. Wie viele ähnliche Betrugsfälle es in Sachsen im vergangenen Jahr gegeben hat, haben die Behörden nicht bekannt gegeben. Die Polizei rät weiterhin, bei unerwarteten Bankmitteilungen direkt bei der eigenen Filiale nachzufragen, bevor man tätig wird.






