Braunschweig plant Windkraft-Ausbau: 15.000 Hektar für neue Anlagen vorgesehen
Artur HofmannBraunschweig plant Windkraft-Ausbau: 15.000 Hektar für neue Anlagen vorgesehen
Die Region Braunschweig hat die nächste Phase der räumlichen Planung für Windenergie eingeleitet. Bis 2027 muss sie 2,46 Prozent ihrer Fläche – etwa 12.500 Hektar – für Windkraftanlagen an Land ausweisen. Niedersachsen hat strenge gesetzliche Vorgaben festgelegt, um sicherzustellen, dass dieser Ausbau planmäßig erfolgt.
Der Regionalverband Braunschweig hat seinen Entwurf nach öffentlicher Rückmeldung überarbeitet. Ursprünglich waren 56 Gebiete vorgesehen, doch acht wurden nun gestrichen und ein neuer Standort hinzugefügt. Die aktuellen Vorrangflächen umfassen knapp 15.000 Hektar, was etwa 2,9 Prozent der Gesamtfläche der Region entspricht.
Ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen gehört nicht mehr zu den Vorrangzonen. Stattdessen wurde ein neuer Standort südlich von Kirchberg bei Seesen aufgenommen. Kommunen können zudem über eine freiwillige Selbstverpflichtung zusätzliche Flächen bereitstellen, um das Ziel für 2032 zu unterstützen.
Trotz dieser Anpassungen muss die Region ihre Anstrengungen weiter verstärken, um die geforderte 2,46-Prozent-Marke bis 2027 zu erreichen. Der überarbeitete Plan berücksichtigt nun Bürgerbeteiligung und neue Standortauswahlen. Mit den angepassten 56 Zonen übersteigen die Vorrangflächen bereits die Anforderungen für 2027. Die nächsten Schritte werden zeigen, ob weitere Änderungen notwendig sind, um die verbindlichen Ziele zu erfüllen.






