09 June 2026, 22:24

BSW Thüringen drängt auf rasche Elektrifizierung der Mitteldeutschland-Strecke bis 2032

BSW fordert beschleunigte Erweiterung der Mitte-Deutschland-Verbindung

BSW Thüringen drängt auf rasche Elektrifizierung der Mitteldeutschland-Strecke bis 2032

Die BSW-Landesgruppe in Thüringen fordert dringendes Handeln beim Ausbau der Mitteldeutschland-Verbindung. Sie setzt sich für eine schnellere Elektrifizierung und Modernisierung der Strecke ein, die Sachsen mit Westdeutschland verbindet. Die Gruppe betont, dass das Projekt entscheidend ist, um den Fernverkehr in der Region deutlich zu verbessern.

Der verkehrspolitische Sprecher der Gruppe, Roberto Kobelt, unterstrich die Notwendigkeit, sofort mit den Arbeiten an der Teilstrecke Weimar–Jena–Gera–Gößnitz zu beginnen. Dieser Abschnitt muss elektrifiziert und teilweise zweigleisig ausgebaut werden. Die geschätzten Kosten für diesen Teil belaufen sich auf 544 Millionen Euro.

Ursprünglich sollte der Baubeginn bereits in diesem Jahr erfolgen. Aufgrund fehlender Finanzmittel wurden die Pläne jedoch verschoben – der Start ist nun für 2028 vorgesehen. Mit einer vollständigen Elektrifizierung wird erst 2032 gerechnet.

Das Bundesverkehrsministerium hat bestätigt, dass derzeit keine Haushaltsmittel für das Projekt zur Verfügung stehen. Dennoch argumentiert die BSW, dass die Mitteldeutschland-Verbindung eine der wichtigsten Bahnstrecken Thüringens ist. Nach ihrer Fertigstellung wird sie schnellere Verbindungen von Chemnitz und Dresden über Erfurt in die Rhein-Main-Region und das Ruhrgebiet ermöglichen.

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Die BSW setzt sich weiterhin für Bundesfördergelder ein, um das Projekt zu beschleunigen. Ohne diese bleiben der Baubeginn 2028 und das Elektrifizierungsziel 2032 unsicher. Die Gruppe betont, dass die Modernisierung unverzichtbar ist, um die überregionalen Bahnverbindungen zu stärken.

Quelle