Cadolzburg diskutiert vorsorglich über die Zukunft der Trinkwasserversorgung
Joseph KreuselCadolzburg diskutiert vorsorglich über die Zukunft der Trinkwasserversorgung
In Cadolzburg hat eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung begonnen. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen vorsorgliche Maßnahmen zum Schutz des Trinkwassernetzes – nicht etwa tatsächliche Engpässe. Die Stadtverwaltung betont, dass die Versorgung weiterhin sicher und in vollem Umfang gewährleistet sei.
Unter der Leitung des neuen Werkleiters Burkhard Bittner überprüft die Kommune derzeit sämtliche Wasser- und Abwassersysteme. Dieser Prozess wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern. Ziel ist es, die Anlagen zu modernisieren, mögliche Risiken zu identifizieren und gleichzeitig eine zuverlässige Versorgung zu garantieren.
Die Cadolburger Stadtwerke und die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler haben Befürchtungen über langfristige Wasserknappheit zurückgewiesen. Sie versichern, dass die aktuelle Versorgung gesichert sei. Parallel arbeitet die Stadt an Übergangslösungen für betroffene Kleingartenanlagen, während dauerhafte Lösungen entwickelt werden.
Zu den geplanten Vorhaben gehören die Erschließung neuer Wasserquellen sowie die Wiederinbetriebnahme alter Brunnen. Zudem soll die kommunale Satzung überarbeitet werden, um sie bürgerfreundlicher zu gestalten – ohne dass Gebührenerhöhungen vorgesehen sind. Die Überprüfung dient dazu, die Systeme auf modernen Stand zu bringen und Bedenken zu zerstreuen, ohne die Versorgung zu beeinträchtigen. Die Stadt bleibt ihrem Auftrag verpflichtet, die Grundversorgung mit Wasser, Strom und Abwasserentsorgung als essentielle öffentliche Dienstleistungen sicherzustellen.
