23 May 2026, 02:32

Dobrindt lehnt Panikmache vor AfD-Erfolgen in Ost-Landtagswahlen ab

Innenminister Dobrindt: Warnungen vor AfD-Putsch sind Schreckschuss

Dobrindt lehnt Panikmache vor AfD-Erfolgen in Ost-Landtagswahlen ab

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat Befürchtungen über einen möglichen Machtzuwachs der rechtspopulistischen AfD nach den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland zurückgewiesen. Er stellte die Sinnhaftigkeit von Spekulationen über extreme Szenarien infrage und forderte stattdessen konzentriertes politisches Handeln, um solche Entwicklungen zu verhindern.

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Dobrindt kritisierte Warnungen einiger Landesvertreter, die Schutzmaßnahmen forderten, um zu verhindern, dass sensible Sicherheitsinformationen an die AfD gelangen könnten, falls diese an die Regierung kommt. Es mache wenig Sinn, sich auf eine unwahrscheinliche Alleinregierung der AfD vorzubereiten, argumentierte er.

Der Minister nahm auch Stellung zu Behauptungen über ausländische Einmischungsversuche in die Wahlen. Zwar räumte er ein, dass es seit Langem Desinformations- und Einflusskampagnen in sozialen Medien gebe, doch gebe es keine Hinweise auf ernsthafte Versuche aus dem Ausland, die anstehende Wahl zu manipulieren. Vor den Septemberwahlen sei auch kein signifikanter Anstieg solcher Aktivitäten zu verzeichnen gewesen.

Dobrindt betonte, dass noch ausreichend Zeit bleibe, um notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Er plädierte für proaktives Handeln statt für reaktive Spekulationen über worst-case-Szenarien.

Die Äußerungen des Ministers fallen in die Zeit vor den entscheidenden Landtagswahlen in Ostdeutschland. Seine Haltung spiegelt Vertrauen in die bestehenden Schutzmechanismen wider und zeigt eine Präferenz dafür, aktuelle Herausforderungen anzugehen, statt sich mit hypothetischen Risiken zu beschäftigen. Die Wahlen sind für September angesetzt, sodass noch mehrere Monate für politische Reaktionen bleiben.

Quelle