15 April 2026, 00:31

Düsseldorf testet ab 2026 ferngesteuerte Shuttles im öffentlichen Verkehr

Deutsches Weltkriegs-Propagandaplakat mit mehreren Kampfflugzeugen in der Luft mit Text über ihre Fähigkeiten.

Düsseldorf testet ab 2026 ferngesteuerte Shuttles im öffentlichen Verkehr

Pilotprojekt am Düsseldorfer Flughafen: Ab Mai 2026 testen ferngesteuerte Shuttles den Nahverkehr

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Ab Mai 2026 startet am Flughafen Düsseldorf ein neues Pilotprojekt, das ferngesteuerte Shuttle-Dienste unter realen Verkehrsbedingungen erprobt. Das Vorhaben, entwickelt von Rheinmetall, der MIRA GmbH und der Rheinbahn AG, zielt darauf ab, die Technologie für bedarfsgerechte Transportlösungen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig gibt der Aktienkurs von Rheinmetall trotz Aussicht auf Rüstungsaufträge weiterhin nach.

Die Teststrecke verbindet den Bahnhof des Flughafens mit dem EUREF-Campus und dem Hauptterminal. Das Projekt ist Teil der Forschungsinitiative PoQuaSIA, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der europäischen 8bra-Initiative gefördert wird. Das System nutzt eine Cloud-Infrastruktur, eine IoT-Plattform und Echtzeit-Flottenmanagement, um Routen zu koordinieren.

Während der Erprobungsphase bleibt aus Sicherheitsgründen ein Fahrbegleiter an Bord, um den Betrieb zu überwachen. Im Mittelpunkt stehen Tests zur Betriebssicherheit, Systemstabilität und wirtschaftlichen Machbarkeit. Bei Erfolg könnte die Technologie auf andere städtische Gebiete übertragen werden und flexible, bedarfsgesteuerte Shuttle-Dienste ermöglichen.

Trotz der Innovation kämpft Rheinmetall mit sinkenden Aktienkursen: Allein im vergangenen Monat verloren die Papiere rund 15 Prozent an Wert. Am Donnerstag fiel der Kurs von 1.490 auf 1.426 Euro – ein Minus von 4,3 Prozent an nur einem Tag.

Das Pilotprojekt soll zeigen, ob ferngesteuerte Shuttles in stark frequentierten Umgebungen sicher und effizient eingesetzt werden können. Die Ergebnisse könnten künftige urbane Verkehrslösungen prägen. Für Rheinmetall deutet der Kursrückgang jedoch darauf hin, dass Anleger trotz laufender Projekte weiterhin zurückhaltend bleiben.

Quelle