09 June 2026, 02:17

Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher als Zukunftstechnologie

Umfrage bei Energieversorgern: Vier von Zehn Unternehmen arbeiten an Batteriespeicherprojekten

Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher als Zukunftstechnologie

Fast vier von zehn kommunalen Energieversorgern erkunden nun Batteriespeicherprojekte. Eine aktuelle Umfrage zeigt ein wachsendes Interesse – viele Unternehmen steigen bereits von der Planung in die Umsetzung um. Der Wandel unterstreicht, wie sehr Energieversorger Speicherlösungen als zentralen Baustein ihrer zukünftigen Geschäftsmodelle betrachten.

Laut der Erhebung haben 11 Prozent der Unternehmen bereits Batteriespeicherprojekte gestartet. Weitere 27 Prozent befinden sich in der Planungsphase, während 46 Prozent noch mögliche Vorhaben prüfen. Nur 16 Prozent der Befragten zeigen derzeit kein Interesse an Speichertechnologien.

Bei den Projekten entfällt ein Drittel auf Anlagen mit einer Leistung zwischen 1 und 5 Megawatt. Ein weiteres Drittel ist für 5 bis 10 Megawatt ausgelegt, und 23 Prozent zielen auf Kapazitäten zwischen 10 und 100 Megawatt ab. Lediglich 7 Prozent der geplanten oder laufenden Projekte überschreiten die 100-Megawatt-Marke.

Mehr als ein Drittel der Unternehmen stuft Batteriespeicher als sehr wichtig oder entscheidend für ihr Geschäft ein. Diese zunehmende Priorisierung deutet darauf hin, dass Energieversorger Speicherlösungen vorantreiben, um der wachsenden Nachfrage nach zuverlässigen Stromlösungen gerecht zu werden.

Die Daten bestätigen einen klaren Trend: Batteriespeicher entwickeln sich zu einem zentralen Schwerpunkt für viele Energieversorger. Da fast die Hälfte der befragten Unternehmen entweder plant oder bereits Projekte umsetzt, bewegt sich die Branche in Richtung einer breiteren Einführung. Großprojekte bleiben zwar noch die Ausnahme, doch kleine bis mittelgroße Anlagen gewinnen deutlich an Fahrt.

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