Europas erstes KI-Netzwerk startet in Litauen – ein Meilenstein für digitale Souveränität
Europas erstes KI-Netzwerk startet in Litauen – ein Meilenstein für digitale Souveränität
Neues europäisches KI-Netzwerk geht an den Start – künstliche Intelligenz als lokale Infrastruktur
Am 22. Januar 2026 wurde in Vilnius, Litauen, der erste Knotenpunkt des EU-KI-Netzwerks in Betrieb genommen. Das Projekt soll schrittweise auf den gesamten Kontinent ausgeweitet werden. Nach Angaben der Verantwortlichen wird das System Arbeitsplätze, Einnahmen und die Datenverarbeitung innerhalb Europas halten – statt auf ausländische Anbieter angewiesen zu sein.
Offiziell vorgestellt wurde die Initiative auf der Münchner Cyber-Sicherheitskonferenz am 14. Februar 2026. Andrius Kubilius, EU-Kommissar für Verteidigung und Weltraum, betonte bei der Präsentation die Notwendigkeit einer operativen KI zum Schutz der europäischen Informationsumgebung. Lokale Kontrolle über die KI-Infrastruktur sei entscheidend für Sicherheit und wirtschaftliche Unabhängigkeit, so Kubilius.
Föderales Prinzip mit regionaler Wertschöpfung Das EU-KI-Netzwerk funktioniert als dezentrales Verbundsystem: Jeder Knotenpunkt wird lokal betrieben und verwaltet. Die Betreiber stellen eigene Teams ein, legen Preise fest und behalten die Erträge in ihren Regionen. Dies steht im Gegensatz zum bisherigen Modell, bei dem ausländische Unternehmen Rechenzentren in Europa errichten, lokale Energie nutzen und KI-Dienstleistungen anschließend zu hohen Preisen zurückverkaufen.
Der Start erfolgte im Telecentras in Vilnius, doch die Expansion läuft bereits. Bis Anfang 2026 entstehen weitere Knoten in Lettland, Estland, Finnland, Deutschland und Italien. Das System ist darauf ausgelegt, KI wie ein Versorgungsgut zu messen und zu steuern – sodass die wirtschaftlichen Vorteile dort bleiben, wo die Infrastruktur angesiedelt ist.
Technologische Basis und Ziele Hinter dem Netzwerk steht Embedded LLM, ein auf KI-Infrastruktur spezialisiertes Unternehmen mit Standorten in Singapur, Taiwan und Vilnius. Das Unternehmen hat unter anderem an Open-Source-Projekten wie vLLM mitgewirkt und mit TokenVisor ein Werkzeug zur Optimierung von KI-Modellen entwickelt.
Ziel des EU-KI-Netzwerks ist es, Europas Abhängigkeit von externen KI-Anbietern zu verringern. Durch lokale Infrastruktur, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Wertschöpfung soll ein sich selbst tragendes System von Vilnius bis Rom entstehen. Die ersten Knoten sind bereits aktiv, eine weitere Ausweitung ist für das Jahr 2026 geplant.
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