29 March 2026, 16:26

Falsche Polizisten und Bankangestellte: Zwei Betrugsopfer in Brandenburg verlieren Tausende

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Falsche Polizisten und Bankangestellte: Zwei Betrugsopfer in Brandenburg verlieren Tausende

Zwei getrennte Betrugsfälle in Brandenburg: Opfer verlieren Geld an falsche Beamte

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Brandenburg sind zwei Menschen Opfer von Betrügern geworden, die sich als vertrauenswürdige Amtspersonen ausgaben. Ein 55-jähriger Mann aus Neuruppin und eine 79-jährige Frau aus Kyritz wurden dazu gebracht, Geld oder sensible Daten preiszugeben. Die Polizei warnt vor einer zunehmenden Gefahr durch Identitätsbetrug in der Region.

In Neuruppin erhielt der 55-Jährige einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Der Betrüger behauptete, es hätten unautorisierte Abbuchungen von seinem Konto stattgefunden. Der Mann glaubte die Geschichte und gab seine Zugangs­daten weiter. Später stellte sich heraus, dass nie unautorisierte Transaktionen stattgefunden hatten – doch der Betrüger hatte bereits einen vierstelligen Betrag von seinem Konto gestohlen.

In Kyritz wurde eine 79-Jährige Opfer eines sogenannten "Schockanrufs": Ein Betrüger gab sich als Polizist aus und behauptete, ihre Tochter habe einen schweren Autounfall gehabt und dringend Kaution für eine Freilassung benötige. Unter Druck willigte die Frau ein, einen reduzierten fünfstelligen Betrag in bar zu übergeben. Erst nach der Übergabe des Geldes erkannte sie den Schwindel – vom Anrufer fehlte jede Spur.

Obwohl die genauen Zahlen zu Erpressungsanrufen und Identitätsdiebstahl in Deutschland für 2023 noch nicht vorliegen, deuten Meldungen auf einen generellen Anstieg von Online-Betrug hin. Die Behörden raten weiterhin zur Vorsicht bei unerbetenen Anrufen oder Anfragen nach persönlichen Daten.

Beide Opfer haben die Straftaten bei der örtlichen Polizei angezeigt. Die Ermittlungen laufen, doch die Aussichten, das gestohlene Geld zurückzuerhalten, bleiben ungewiss. Die Behörden betonen, dass seriöse Institutionen niemals sofortige Zahlungen oder sensible Informationen am Telefon verlangen.

Quelle