05 June 2026, 10:41

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz zwischen Politik und Nächstenliebe

Abschied von einer engagierten Fürther Bürgerin: Anette Reichstein, 75, verstorben

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensbilanz zwischen Politik und Nächstenliebe

Anette Reichstein, eine engagierte SPD-Politikerin und Gemeinschaftsführerin, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Ihr Tod am 3. Juni 2026 markiert das Ende einer langen Karriere im öffentlichen Dienst, die Kommunalpolitik, soziales Engagement und kirchliche Arbeit umfasste. Ein Gedenkgottesdienst findet am 20. Juni in der St.-Martins-Kirche in Fürth statt.

Geboren am 1. Mai 1951, verbrachte Reichstein fast zwei Jahrzehnte im Stadtrat von Fürth, wo sie von 1990 bis 2008 die Sozialdemokratische Partei vertrat. In dieser Zeit war sie zudem von 2002 bis 2008 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. Über die Politik hinaus setzte sie sich intensiv für den Jugendschutz ein, arbeitete als Jugendrichterin und kämpfte für die Rechte junger Menschen.

Ihr soziales Engagement reichte von der Gründung des Fürther Frauenhauses bis zur Mitbegründung des Diakonievereins St. Martin. Mehr als 30 Jahre lang gehörte sie zudem dem Kirchenvorstand der St.-Martins-Gemeinde an, beginnend im Jahr 1994. Im Jahr 2020 ehrte die Stadt Fürth ihre Verdienste mit der Verleihung des Goldenen Kleeblatts.

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Bis kurz vor ihrem Tod blieb Reichstein aktiv im öffentlichen Leben und arbeitete im Büro des Landtagsabgeordneten Horst Arnold.

Der Gedenkgottesdienst für Anette Reichstein findet am 20. Juni 2026 um 13:00 Uhr in der St.-Martins-Kirche, Hochstraße 14, statt. Ihr jahrzehntelanges Wirken in Politik, Sozialarbeit und Kirche hat in Fürth und bei seinen Bürgerinnen und Bürgern bleibende Spuren hinterlassen.

Quelle