Gegensätzliche Kundgebungen in Braunschweig: DGB-Märsche und NPD-Versammlung prallen aufeinander
Lilian BarthGegensätzliche Kundgebungen in Braunschweig: DGB-Märsche und NPD-Versammlung prallen aufeinander
Mehrere Kundgebungen in Braunschweig – von DGB-Märschen bis zu rechtsextremer NPD-Versammlung
Am Freitag fanden in Braunschweig mehrere Demonstrationen statt, darunter Aufmärsche des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie eine Kundgebung der rechtsextremen NPD. Die Veranstaltungen verliefen zeitgleich an verschiedenen Orten der Stadt und zogen sowohl Unterstützer von Arbeitnehmerrechten als auch Gegenprotestierende an. Während die meisten Proteste friedlich blieben, meldete die Polizei einige vereinzelte Vorfälle.
Der Tag begann mit dem DGB-Aufmarsch zum „Tag der Arbeit“, der um 11 Uhr vom Burgplatz aus startete. Rund 1.800 Teilnehmer zogen zum Bürgerpark, wo die Demonstration gegen 12:30 Uhr endete. Einige von ihnen schlossen sich später spontan einer Gegenkundgebung am Hauptbahnhof gegen die NPD-Versammlung an.
Ein zweiter DGB-Marsch unter dem Motto „Hoffnung organisieren – gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft“ startete um 13:05 Uhr von der Konrad-Adenauer-Straße. Gleichzeitig hielt die rechtsextreme NPD in der Nähe des Bahnhofs eine eigene Kundgebung mit etwa 40 Teilnehmern ab. Die Polizei leitete den NPD-Aufmarsch wegen der DGB-Präsenz um, um eine Begegnung der beiden Gruppen zu vermeiden.
Während der Proteste wurden Eier auf die NPD-Versammlung geworfen, die jedoch keine Verletzungen oder Schäden verursachten. Die Beamten registrierten zwei Angriffe auf Polizisten, einen Fall von Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie mehrere Beleidigungen. Trotz dieser Zwischenfälle endeten die Demonstrationen bis 17:15 Uhr ohne größere Störungen.
Die Kundgebungen in Braunschweig gingen mit nur geringfügigen Auseinandersetzungen zu Ende, auch wenn die Polizei einige aggressive Vorfälle dokumentierte. Sowohl die DGB-Märsche als auch die NPD-Versammlung wurden noch am frühen Abend beendet, sodass die Innenstadt nach Stunden der Proteste wieder ruhig war.






