Gewalt gegen Polizisten in Sachsen-Anhalt erreicht 2023 traurigen Höchststand
Siglinde WerneckePolizeibeamte häufig Angriffsziel - Gewalt gegen Polizisten in Sachsen-Anhalt erreicht 2023 traurigen Höchststand
Polizistinnen und Polizisten in Sachsen-Anhalt sahen sich 2023 einer zunehmenden Gewaltwelle ausgesetzt: Über tausend aggressive Vorfälle wurden registriert. Die aktuellen Zahlen des Landes zeigen einen deutlichen Anstieg der Angriffe – viele Beamtinnen und Beamte wurden bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt.
Allein im vergangenen Jahr verzeichneten die Behörden 1.068 Fälle von Widerstand, Aggression oder gewalttätigen Straftaten gegen Polizisten in Sachsen-Anhalt. Darunter fielen 33 schwere Delikte, bei denen Beamte zu Opfern wurden, darunter 16 Fälle von schwerer Körperverletzung und zwei Raubüberfälle.
Insgesamt erlitten 115 Polizeikräfte Dienstverletzungen, in einem Fall mit schwerwiegenden Folgen. Die meisten Vorfälle ereigneten sich während routinemäßiger Streifengänge, bei denen 49 Beamte verletzt wurden. Weitere 24 zogen sich bei Verkehrskontrollen Verletzungen zu, sieben wurden bei Einsätzen wegen häuslicher Gewalt angegriffen.
Die Zahlen unterstreichen die täglichen Risiken, denen die Polizei in Sachsen-Anhalt ausgesetzt ist. Mit 115 Verletzten und über tausend feindseligen Vorfällen arbeiten die Beamtinnen und Beamten des Landes weiterhin unter schwierigen Bedingungen. Vergleichbare bundesweite Zahlen für das Jahr 2023 stehen noch aus.
Violence Against Police in Saxony-Anhalt Surges in 2025: Injuries Skyrocket Despite Stable Attack Numbers
New 2025 data reveals a stark escalation in violence against police in Saxony-Anhalt. While reported attacks fell slightly to 1,050 (from 1,106 in 2024), injuries to officers surged by 13.4% to 2,220—a 1,826% rise since 2023. Key developments include:
- 2,220 officers injured in 2025, with 306 physical attacks recorded
- Innenministerin Tamara Zieschang declared such violence 'completely unacceptable' and demanded 'hard consequences'
- Police union BDK criticized the lack of a binding personnel growth plan despite repeated calls for increased support






