Gewalt und Hitlergrüße: Fußballspiel in Berlin-Rummelsburg eskaliert
Joseph KreuselGewalt und Hitlergrüße: Fußballspiel in Berlin-Rummelsburg eskaliert
Ausschreitungen bei Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo in Rummelsburg
Bei einem Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo ist es am Samstag in Berlin-Rummelsburg zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Zwischen Fans und der Polizei brachen Zusammenstöße aus, bei denen es Verletzte und Festnahmen gab. Zwei Anhänger müssen sich nun wegen des Verdachts auf Verwendung verbotener Symbole verantworten – ihnen wird vorgeworfen, den Hitlergruß gezeigt zu haben.
Die Unruhen begannen, als BFC-Dynamo-Fans in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit vor dem Stadion Pyrotechnik zündeten. Gegen Polizeibeamte flogen Gegenstände wie Böller und Glasflaschen, zudem kam es zu körperlichen Angriffen. Zwölf Polizisten wurden verletzt, blieben aber im Einsatz.
Rund 150 Beamte, unterstützt von Bundespolizei, waren im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel um 16:40 Uhr; erst um 17:55 Uhr konnte es nach teilweiser Beruhigung fortgesetzt werden. Bei den Ausschreitungen wurden mehrere Personen verletzt, darunter ein Kind und ein Ordner.
Vier Personen wurden vorläufig festgenommen und später wieder freigelassen. Die Behörden haben inzwischen zwei Strafanzeigen wegen schweren Landfriedensbruchs erstattet. Gegen zwei BFC-Anhänger laufen nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole.
Das Spiel endete mit zahlreichen Verletzten, Festnahmen und laufenden Ermittlungen. Die Polizei bestätigte, dass Strafverfahren gegen die an der Gewalt Beteiligten eingeleitet wurden. Der Vorfall wirft Fragen zum Fanverhalten bei künftigen Spielen auf.






