GIZ-Skandal: Betrugsvorwürfe im Jemen erschüttern Entwicklungsorganisation
Artur HofmannGIZ-Skandal: Betrugsvorwürfe im Jemen erschüttern Entwicklungsorganisation
Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) steckt in einem schweren Finanzskandal. Der Verdacht auf Betrug durch Mitarbeiter im Jemen hat zu internen Ermittlungen geführt. Die Organisation hat nun Fehlverhalten ihrer Angestellten bestätigt.
Erste Hinweise auf die Unregelmäßigkeiten gab es bei den Aktivitäten der GIZ im Jemen. Eine interne Prüfung ergab später, dass Mitarbeiter Gelder veruntreut hatten. Die genauen Details des Betrugssystems sind jedoch noch nicht vollständig bekannt gegeben worden.
Gegen die Beteiligten wurden bereits disziplinarische Maßnahmen ergriffen. Die finanziellen Schäden könnten sich auf Zehntausende Euro belaufen. Ob es zu strafrechtlichen Konsequenzen kommt, hat die GIZ bisher nicht mitgeteilt.
Der Skandal offenbart Schwächen in der finanziellen Aufsicht der Organisation. Mit weiteren Nachfragen zu den internen Kontrollmechanismen ist zu rechnen. Das genaue Ausmaß der Verluste wird noch untersucht.






