Hitzewelle in Brandenburg zerstört Straßen und erhöht Unfallrisiko dramatisch
Artur HofmannHitzewelle in Brandenburg zerstört Straßen und erhöht Unfallrisiko dramatisch
Hitzewelle in Brandenburg belastet Straßen und erhöht Unfallgefahr
In Brandenburg hat eine Hitzewelle eingesetzt, die Sorgen um die Verkehrssicherheit aufkommen lässt. Die steigenden Temperaturen setzen den Straßen im Land zu – besonders jetzt, da die Getreideernte begonnen hat und das Verkehrsaufkommen zunimmt. Die Behörden warnen vor erhöhten Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer.
Bei brütender Sonne können die Fahrbahnoberflächen in Brandenburg über 60 Grad Celsius heiß werden. Die extreme Hitze erweicht das Bindemittel im Asphalt, wodurch sich Verformungen wie Spurrinnen, Beulen oder lose Straßenstücke bilden. Ohne ausreichende nächtliche Abkühlung verschärfen sich diese Schäden weiter.
Das Verkehrsministerium rät Speditionen und Fahrern schwerer Fahrzeuge, ihre Routen sorgfältig zu planen. Wo möglich, sollten Fahrten in kühlere Tageszeiten verlegt werden. Zudem wird dazu aufgerufen, unnötige Belastungen der Straßen zu vermeiden und auf stark frequentierten Strecken besonders achtsam zu sein.
Mit Beginn der Getreideernte hat der Schwerlastverkehr in Südbrandenburg deutlich zugenommen – eine zusätzliche Belastung für die ohnehin schon geschwächten Straßen. Lockere Asphalt- und Schotterstellen auf ausgebesserten Abschnitten bergen nun ein höheres Unfallrisiko, insbesondere für Motorradfahrer.
Die Hitzewelle verschärft die Straßenschäden und erhöht die Unfallgefahr in Brandenburg. Die Behörden fordern Autofahrer auf, ihre Fahrpläne anzupassen und besonders vorsichtig zu sein. Angesichts der Kombination aus hohen Temperaturen und starkem Verkehr ist von allen Verkehrsteilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit gefordert.
