17 April 2026, 06:27

IHK Halle-Dessau fordert Reformen vor der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

Alte Landkarte der preußischen und sächsischen Provinzen mit sichtbaren Grenzen, auf altem Papier gedruckt.

IHK Halle-Dessau fordert Reformen vor der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

IHK Halle-Dessau diskutiert drängende Wirtschaftsfragen – Reformen vor der Landtagswahl 2026 gefordert

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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat ihre Frühjahrs-Vollversammlung abgehalten, um die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen in Sachsen-Anhalt und bundesweit anzugehen. Vertreter aus Wirtschaft und Politik berieten über die anhaltende Stagnation, die durch hohe Energiepreise, steigende Lohnkosten, hohe Steuerlasten und übermäßige Bürokratie verursacht wird.

Im Rahmen der Veranstaltung verabschiedete die IHK ein neues Positionspapier, das die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes im Vorfeld der Landtagswahl 2026 prägen soll. IHK-Präsident Sascha Gläßer betonte die anhaltenden Schwierigkeiten der Wirtschaft und warnte, dass Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit ohne spürbare Reformen weiter sinken werde. Als zentrale Wachstumshemmnisse nannte er die nach wie vor hohen Energiekosten, den Lohnkostendruck und die komplizierten regulatorischen Hürden.

Die Versammlung stimmte offiziell den "Politischen Forderungen der IHK Halle-Dessau für Sachsen-Anhalt 2026" zu – einem Dokument, das Schwerpunkte in den Bereichen Arbeitsmarktpolitik, Bildung, Innovation und Infrastruktur setzt. Zudem wurden der Abbau von Bürokratie und die Stärkung internationaler Handelsbeziehungen als Prioritäten festgehalten.

Gläßer wies darauf hin, dass zwar auf Bundesebene die Notwendigkeit von Veränderungen anerkannt werde, konkrete Entlastungsmaßnahmen jedoch nur zögerlich umgesetzt würden. Gleichzeitig stoße die regionale Kampagne der IHK, die die wirtschaftlichen Stärken Sachsen-Anhalts in den Fokus rücke, auf positive Resonanz und trage dazu bei, das Vertrauen der lokalen Unternehmen zu stärken.

Ziel der Kammer ist es, die wirtschaftspolitische Debatte vor der nächsten Landtagswahl mit fachlichem Know-how und klaren Lösungsvorschlägen zu prägen. Die verabschiedeten Positionen dienen der Landesregierung nun als Leitfaden. Die Unternehmen in der Region hoffen auf zügige Reformen, um die Kostendruck zu verringern und bürokratische Hürden abzubauen. Die IHK wird ihre Kampagnen- und Positionierungsarbeit fortsetzen, um die Diskussionen im Vorfeld der Wahl 2026 weiter mitzugestalten.

Quelle