John Neumeiers Abschied markiert das Ende einer Ballett-Ära in Hamburg
Artur HofmannJohn Neumeiers Abschied markiert das Ende einer Ballett-Ära in Hamburg
Hamburgs Ballettszene steht vor einem historischen Wandel dieses Herbst. Die Stadt, bekannt für ihre lebendige Subkultur und klassische Künste, erlebt das Ende einer Ära: Nach 50 Jahren gibt John Neumeier die künstlerische Leitung ab. Seine letzte Spielzeit als Direktor des Hamburg Balletts begann Anfang September; die feierliche Eröffnung ist für den 18. des Monats geplant.
Vor einem halben Jahrhundert übernahm Neumeier die Leitung des Ensembles. Unter seiner Ägide entwickelte sich die Kompanie zu einer der renommiertesten der Welt. Mit seiner visionären Kraft und kreativen Handschrift prägte er ihren Ruf für mutige, innovativen Aufführungen.
Die Spielzeit 2022/23, die seinen Abschied würdigt, startete zu Beginn des Septembers. Die offizielle Eröffnung findet am 18. September in der Hamburgischen Staatsoper statt – auf dem Programm steht Gustav Mahlers Dritte Sinfonie, ein Werk, das die Tragweite des Anlasses unterstreicht.
Neumeiers Abschied schließt ein prägendes Kapitel für Hamburgs Kulturlandschaft. Das inzwischen weltweit gefeierte Ballettensemble wird ohne seinen langjährigen Direktor in eine neue Phase treten. Die Jubiläumsspielzeit dient zugleich als Hommage an sein Erbe und als Übergang in eine ungewisse, aber hoffnungsvolle Zukunft.






