Klimabeirat Sachsen-Anhalt fordert Infrastruktur-Revolution mit Fokus auf Wasserstoff und Klimaziele
Artur HofmannKlimabeirat Sachsen-Anhalt fordert Infrastruktur-Revolution mit Fokus auf Wasserstoff und Klimaziele
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat dem Minister Prof. Dr. Armin Willingmann ein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) vorgelegt. Die Empfehlungen des Gremiums zielen darauf ab, die Infrastruktur zu stärken, Innovationen zu fördern und die Energieunabhängigkeit auszubauen – stets unter Einhaltung der Klimaziele. Zudem wurde die Amtszeit des Beirats verlängert; die neue Periode beginnt am 1. Juli 2026.
In dem Papier skizziert der Beirat zentrale Schwerpunkte für künftige Investitionen. Dazu gehören der Ausbau der Energieinfrastruktur, die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft, die Förderung eines emissionsarmen öffentlichen Verkehrs sowie der Einsatz nachhaltiger Baumethoden. Ziel ist es, dass die Mittel langfristig die Versorgungssicherheit, das regionale Wirtschaftswachstum und den Klimaschutz sichern.
Um die Entscheidungsfindung zu unterstützen, wird der Beirat der Landesregierung auch weiterhin wissenschaftliche Expertise zur Verfügung stellen. Seine Empfehlungen stützen sich auf Erkenntnisse aus dem Zukunfts- und Klimaschutzkongress sowie dem Klimaschutz-Fachplan des Landes. Damit soll eine moderne, klimafreundliche Wirtschaft gestaltet werden, die gleichzeitig widerstandsfähig bleibt und in kritischen Infrastrukturen hohe Leistungsfähigkeit gewährleistet.
Der Beirat hat zudem zugesagt, die Umsetzung des Sondervermögens weiterhin zu begleiten. Im Fokus steht dabei, nachhaltige Werte für die Infrastruktur, die wirtschaftliche Entwicklung und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Sachsen-Anhalts zu schaffen.
Die Vorschläge des Beirats verknüpfen Infrastrukturmodernisierung mit Klimaschutz und wirtschaftlichem Fortschritt. Bei Umsetzung könnten die Maßnahmen die Energiesouveränität stärken, die Emissionen senken und regionale Industrien ankurbeln. Die Landesregierung wird die Empfehlungen nun prüfen, bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird.






