Kulturhaushalt 2027: Österreich spart – doch das Burgtheater glänzt trotzdem
Joseph KreuselKulturhaushalt 2027: Österreich spart – doch das Burgtheater glänzt trotzdem
Die österreichische Bundesregierung hat den Etat für Kunst und Kultur für die nächsten zwei Jahre finalisiert. Durch Verhandlungen konnten drastische Kürzungen abgewendet werden, doch einige Bereiche müssen dennoch mit weniger Mitteln auskommen. Unterdessen brachte das Burgtheater unter der Regie von Stefan Bachmann kürzlich eine Neuinszenierung auf die Bühne.
Ein aktueller Höhepunkt in Wien war die Premiere von Haut unserer Zähne am Burgtheater, inszeniert von Stefan Bachmann, die die Aufmerksamkeit auf die lebendige Theaterszene der Stadt lenkte.
Der Gesamtetat für Kunst und Kultur wird 2027 um 3,3 Prozent auf 608,7 Millionen Euro sinken. Die Mittel für Bundesmuseen werden auf 151,2 Millionen Euro für die Jahre 2027 und 2028 reduziert. Für geplante Sanierungen in großen Bundesmuseen sind keine Gelder vorgesehen.
Die Bundestheater erhalten ihre Basisfinanzierung in Höhe von 204,2 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre. Das Österreichische Filminstitut wird 2027 und 2028 jährlich 37 Millionen Euro erhalten. Die FISAplus-Förderung bleibt mit 55 Millionen Euro im Jahr 2027 und 53 Millionen Euro 2028 nahezu stabil. Das Programm ÖFI+, das Filmverleih und Innovation unterstützt, erhält 2,5 Millionen Euro.
Die Gesamtförderung für Kunst und Kultur wird 2027 auf 181 Millionen Euro sinken – ein Minus von 13,6 Millionen Euro.
Die Haushaltsvereinbarungen bewahren den Sektor zwar vor radikalen Einschnitten, sehen aber dennoch in mehreren Bereichen Kürzungen vor. Bundesmuseen und die allgemeine Kunstförderung müssen mit weniger Mitteln auskommen. Die neue Produktion des Burgtheaters zeigt jedoch, dass trotz finanzieller Einschränkungen das kulturelle Leben weitergeht.






