Landtagswahl in MV: Rechtsextremismus, Kürzungen und Umweltkrisen im Fokus
Artur HofmannLandtagswahl in MV: Rechtsextremismus, Kürzungen und Umweltkrisen im Fokus
Mecklenburg-Vorpommern wirbt seit 2023 mit dem Slogan #MVwow um Aufmerksamkeit – doch nun steht das Bundesland in einem anderen Rampenlicht. Die Kampagne, die die Steuerzahler im ersten Jahr über 600.000 Euro kostete, rückt angesichts der anstehenden Landtagswahl in den Hintergrund. Stattdessen geht es nun um zentrale Themen: vom Aufstieg des Rechtsextremismus über Kürzungen in der Flüchtlingshilfe bis hin zu Umweltproblemen.
Vor der Wahl am 20. September startet in der Region das Sonderprojekt „Was auf dem Spiel steht“. Die Initiative knüpft an ähnliche Projekte in Sachsen, Thüringen und Brandenburg an, die in diesem Jahr bereits umgesetzt wurden. Der Fokus liegt auf drängenden Fragen: Wie wirken sich Mittelkürzungen in der Flüchtlingsarbeit aus? Droht der rechtsextremen Szene ein Machtzuwachs in der Schweriner Staatskanzlei? Und welche Umweltkrisen belasten das Land?
Ab Mitte August wird eine Reporterin aus Rostock über das Projekt berichten – bis Mitte September. Im Mittelpunkt stehen lokale politische und gesellschaftliche Entwicklungen, die den Wahlkampf prägen. Auf reißerische Themen wie einen an Land gespülten Buckelwal verzichtet das Team bewusst. Stattdessen geht es um substanzielle Analysen.
Das Projekt „Was auf dem Spiel steht“ läuft bis zum Wahltag am 20. September. Es will tiefgehende Einblicke in die drängendsten Probleme der Region liefern. Angesichts des wachsenden Einflusses der rechten Szene und der Haushaltskürzungen, die besonders Schutzbedürftige treffen, könnte das Wahlergebnis weitreichende Folgen für Mecklenburg-Vorpommern haben.






