Lindsay Hubbard über Authentizität und Franchise-Ökosysteme in Cannes
Artur HofmannLindsay Hubbard über Authentizität und Franchise-Ökosysteme in Cannes
Lindsay Hubbard nahm kürzlich an einer Podiumsdiskussion beim Cannes Lions International Festival of Creativity teil. Dort moderierte sie eine Diskussion mit dem Titel „Mehr als ein Moment: Ein Blick in die Franchise-Ökosysteme, die unsere Kultur prägen“. Mit ihrem Hintergrund als PR-Expertin bringt sie eine einzigartige Perspektive ein, wenn es darum geht, Zielgruppen anzusprechen.
Hubbard ist für ihre Authentizität bekannt – sie sagt selbst, sie könne gar nicht anders sein. Dieser ehrliche Ansatz passt perfekt zu der Art und Weise, wie Zuschauer von Bravo und Peacock die Darsteller oft wie Freunde oder Familie wahrnehmen.
Auf dem Festival betonte Karen Kovacs, Präsidentin für Werbung und Partnerschaften bei NBCUniversal, wie nahbar die Serie „Summer House“ sei. Gerade diese Eigenschaft habe den Einzelhändler Target dazu bewegt, Teil dieses kulturellen Moments zu werden. Frances Berwick, Vorsitzende der unscripted Formate bei Bravo und Peacock, ergänzte, das Netzwerk konzentriere sich darauf, „großartige, identifikationsstiftende Formate“ zu schaffen – statt künstlich kulturelle Phänomene erzwingen zu wollen.
Die Diskussionsrunde unterstrich, wie zentral Authentizität und Nahbarkeit im modernen Fernsehen sind. Hubbards Haltung und die Strategie des Senders spiegeln einen wachsenden Trend wider: Immer mehr Zuschauer sehen die Persönlichkeiten auf dem Bildschirm als Teil ihres eigenen sozialen Umfelds.






