10 May 2026, 10:18

Mainz verlegt mit Hightech-Bohrung neue Leitung unter dem Rhein

Schwarz-weißes Foto einer Grube mit einem Rohr an der Seite.

Mainz verlegt mit Hightech-Bohrung neue Leitung unter dem Rhein

Mainz verlegt neue 220-Meter-Leitung unter dem Rhein mit moderner Bohrtechnik

Ab dem 11. Mai wird Mainz eine neue 220 Meter lange Pipeline unter dem Rhein verlegen – erstmals setzt der Wirtschaftsbetrieb Mainz dabei auf das Verfahren des horizontalen Richtbohrens. Die Leitung ersetzt einen teilweise beschädigten Abschnitt und soll die langfristige Versorgungssicherheit verbessern.

Die neue Versorgungs- und Entsorgungsleitung verläuft von der Ingelheimer Aue in der Nähe der Gassnerallee bis zum Kanalsystem am Mombacher Kreisel. Mit einem Durchmesser von 71 Zentimetern wird sie bis zu zehn Meter unter dem Flussbett verlegt, um sie vor Schäden zu schützen.

Drei Schritte zum Erfolg: So funktioniert das horizontale Richtbohren Zunächst wird ein Pilotbohrloch erstellt, das anschließend aufgeweitet wird. Abschließend wird die Leitung – in einem Schutzmantel eingeschlossen – durch den erweiterten Kanal gezogen. Diese Methode erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Beschädigungen und ermöglicht zukünftige Wartungsarbeiten, ohne den Hafenbetrieb zu beeinträchtigen.

Die Bauarbeiten sollen bis Ende August 2026 abgeschlossen sein. Die fertige Leitung stärkt die Mainzer Infrastruktur, indem sie einen veralteten Abschnitt ersetzt. Durch die schützende Ummantelung und die tiefe Verlegung verringert sich das Risiko künftiger Schäden. Zudem führt das Projekt eine effizientere Verlegemethode für die städtischen Versorgungsnetze ein.

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