Merz und Macron beenden deutsch-französisches Kampfflugzeug-Projekt nach gescheiterten Verhandlungen
Artur HofmannMerz und Macron beenden deutsch-französisches Kampfflugzeug-Projekt nach gescheiterten Verhandlungen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Entscheidung verteidigt, die deutsch-französischen Pläne für einen Kampfflugzeug der sechsten Generation aufzugeben. Der Schritt folgt auf monatelange gescheiterte Verhandlungen zwischen den am Projekt beteiligten Unternehmen.
Monatelang hatten Merz und Präsident Emmanuel Macron versucht, die Firmen zu einer Einigung zu drängen. Ein anschließender Vermittlungsprozess bestätigte jedoch, dass keine gemeinsame Grundlage für den Bau des gemeinsamen Kampfflugzeugs gefunden werden konnte.
Vergangenen Freitag einigten sich beide Staatschefs darauf, das Kampfflugzeug-Projekt offiziell zu beenden. Gleichzeitig betonten sie, dass der Kern des Future Combat Air System (FCAS) weiterhin aktiv bleibe.
Deutschland und Frankreich haben ihre Verpflichtung zur Verteidigungskooperation erneuert. Die Abschaffung des gemeinsamen Kampfflugzeugs berührt nicht ihre breitere Partnerschaft in diesem Bereich. Die Entscheidung, das Projekt zu beenden, wurde nicht leichtfertig getroffen. Sie eröffnet der Industrie nun neue Möglichkeiten, alternative Wege zur Entwicklung moderner Kampfflugzeuge zu erkunden. Beide Nationen werden weiterhin in Verteidigungsinitiativen zusammenarbeiten.






