Neuwied diskutiert Stadionausbau und mögliche Vereinsfusionen im Fußball
Artur HofmannNeuwied diskutiert Stadionausbau und mögliche Vereinsfusionen im Fußball
Neuwieds Stadtverwaltung berät mit örtlichen Fußballvereinen über Stadionbedarf und mögliche Fusionen
Vertreter der Stadt Neuwied haben sich mit lokalen Fußballclubs getroffen, um über die Anforderungen an Spielstätten und mögliche Vereinszusammenschlüsse zu sprechen. An den Gesprächen nahmen Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung sowie Vertreter des VfL Neuwied und von Vatanspor Neuwied teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob die bestehenden Anlagen den Spielbetrieb auf höherem Niveau – insbesondere für die SG Neuwied in der Oberliga – gewährleisten können.
Aktuell trägt die SG Neuwied ihre Heimspiele im Sportkomplex an der Bimsstraße aus. Doch ob die Anlage den Ansprüchen der Oberliga genügt, wird derzeit geprüft. Zwar erfüllt das Raiffeisen-Stadion teilweise die Vorgaben, doch sowohl der Platz als auch die Ausstattung bedürfen einer Modernisierung. Größere Umbaumaßnahmen dort würden jedoch aufgrund von Bau- und Planungsvorschriften Zeit in Anspruch nehmen.
Die bestehenden Sportstätten der Stadt sind bereits voll ausgelastet und auf die Bedürfnisse der ansässigen Vereine zugeschnitten. Freie Kapazitäten gibt es nicht, und die Stadt bestätigte, dass die bestehenden Nutzungsrechte unverändert bleiben. Als mögliche Lösung wurden mittelfristige Aufwertungen des Standorts Bimsstraße ins Spiel gebracht.
Thema war auch die angedachte Fusion zwischen Cosmos Koblenz und den Neuwieder Vereinen VfL und Vatanspor. Die Stadt selbst hat zwar keine direkte Rolle in den Fusionsplänen, zeigte sich aber daran interessiert, über den Stand der Dinge informiert zu werden.
Die Gespräche machten deutlich, wie herausfordernd es ist, den höherklassigen Fußball in den bestehenden Neuwieder Stadien unterzubringen. Während Aufwertungen an der Bimsstraße langfristig eine Lösung bieten könnten, würden Änderungen am Raiffeisen-Stadion längere Planungsphasen erfordern. Die Stadt wird unterdessen die Fusionsgespräche zwischen den örtlichen Vereinen weiter verfolgen.






