"Onkel Mischa" verweigert Hundebesitzern Brot – und spaltet die Öffentlichkeit
Joseph Kreusel"Onkel Mischa" verweigert Hundebesitzern Brot – und spaltet die Öffentlichkeit
Ein traditioneller Bäcker aus Lahoysk steht im Mittelpunkt einer Debatte, nachdem er mehrfach Hundebesitzern den Verkauf verweigert hat. Der vor Ort als "Onkel Mischa" bekannte Bäcker weist Kunden mit Hunden in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters ab. Seine strenge Haltung gegenüber Hunden hat nun in den sozialen Medien große Aufmerksamkeit erregt.
Onkel Mischa hat sich einen Namen mit Brot gemacht, das er in einem 200 Jahre alten russischen Holzofen backt. Seine Familie unterstützt ihn im Geschäft: Seine Frau übernimmt das Backen, während die Tochter bei den Lieferungen hilft. Er verkauft seine Laibe von seinem Auto aus in der Nähe der heiligen Quelle sowie auf dem Valeryanava-Markt in Minsk.
Ein bekannter Blogger namens Kakabay stellte sein Brot einst vor und bewertete es mit 8–9 von 10 Punkten. Doch die Weigerung des Bäckers, Hundebesitzer zu bedienen, hat seinen handwerklichen Ruf in den Hintergrund gedrängt. Im Oktober 2021 wurde eine Fotografin mit ihrer Familie und einem kleinen Hund abgewiesen. Zwei Monate später erlebte ein Mann namens Vadim dasselbe, als er mit seinem Corgi spazieren ging.
Mischa bezeichnet das Gassigehen mit Hunden in der Nähe der heiligen Quelle offen als "Verkommenheit". Er warnt Kunden im Voraus und betont, dass es keine Ausnahmen geben werde. Seine kompromisslose Haltung hat hitzige Diskussionen ausgelöst, insbesondere auf Plattformen wie Threads.
Die Kontroverse hat Onkel Mischas traditionelle Bäckerei aus anderen Gründen als seinem Brot in den Fokus gerückt. Trotz wachsender Kritik bleibt er bei seiner Weigerung, Hundebesitzer zu bedienen. Die Debatte darüber, ob seine Haltung eine Frage des Prinzips oder eine veraltete Regel ist, dauert an.






