Papst Leo XIV. trifft Bad Bunny: Ein ungewöhnliches Treffen in Madrid
Artur HofmannPapst Leo XIV. trifft Bad Bunny: Ein ungewöhnliches Treffen in Madrid
Papst Leo XIV. unternahm einen sieben Tage dauernden apostolischen Besuch in Spanien und traf am 6. Juni in Madrid ein. Während seiner Reise veranstaltete er ein großes „Fest des Glaubens“ und ein historisches privates Treffen mit dem weltweiten Musikstar Bad Bunny.
Der Besuch begann mit einer riesigen Versammlung im Madrider Stadion Santiago Bernabéu am 6. Juni. Rund 500.000 Menschen nahmen am „Fest des Glaubens“ teil, während am folgenden Tag 1,2 Millionen Gläubige einer Freiluftmesse beiwohnten. Vor diesen Veranstaltungen hatte der Papst scherzhaft angedeutet, dass einige junge Teilnehmer möglicherweise seine Zusammenkunft dem Konzert von Bad Bunny vorziehen könnten – das ebenfalls für den 6. Juni angesetzt war.
Am 8. Juni traf Papst Leo XIV. unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit Bad Bunny zusammen, dem puertoricanischen Künstler, der als „König des Latin Trap“ gilt. Das kurze Treffen blieb vertraulich, und es wurden keine offiziellen Fotos veröffentlicht. Bad Bunny, sechsfacher Grammy-Gewinner mit vier Nummer-eins-Alben in den USA, wuchs katholisch auf und sang einst im Kirchenchor seiner Heimatgemeinde in Vega Baja.
Der Besuch des Papstes endet am 12. Juni mit seiner Rückkehr nach Rom.
Das Treffen zwischen Papst Leo XIV. und Bad Bunny markierte eine ungewöhnliche Verbindung von Glauben und Popkultur. Mit großen Menschenmengen bei religiösen Veranstaltungen und einem privaten Gespräch mit einer globalen Musikikone unterstrich der Besuch das Engagement des Papstes für sowohl traditionelle als auch moderne Zielgruppen. Seine Rückreise nach Rom ist für den 12. Juni geplant.






