04 May 2026, 06:21

Portugal zwischen Weinuniversität und satirischem Podcast über Berufstätige

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Portugal zwischen Weinuniversität und satirischem Podcast über Berufstätige

Diese Woche gab es aus Portugal zwei gegensätzliche Meldungen von Regierung und Medien: Ein neuer Podcast, der sich über Berufstätige lustig macht, ging beim nationalen Rundfunk auf Sendung, während die Behörden Pläne für eine „Universität des Weins“ vorstellten. Unterdessen bleiben Zweifel an einem weiteren, längst überfälligen Regierungsprojekt, das weiterhin in der Schwebe hängt.

Am 3. Mai strahlte der Sender SIC die erste Folge von „Arbeit ad absurdum“ (Originaltitel: Making Fun of Hard Workers) aus – ein Podcast, der hochkarätige Berufe auf die Schippe nimmt. Minister, Wirtschaftsmagnaten und Banker gehörten zu den Zielen der satirischen Auseinandersetzung mit dem Arbeitsalltag.

Nur wenige Tage später präsentierte die Regierung ein deutlich ernsteres Vorhaben: die Universität des Weins. Im Douro-Tal angesiedelt, soll die Einrichtung Studierende in Spitzen-Weinbauverfahren ausbilden. Offizielle Stellen bezeichneten das Projekt als wichtigen Impuls für Portugals Weinbausektor.

Doch ein weiteres Vorhaben bleibt unvollendet. Das Programm PTCMNOPQRR, das noch vor Ende der Legislaturperiode umgesetzt werden sollte, kommt nicht voran. Kritiker bemerken ein Muster: Immer wenn alte Pläne ins Stocken geraten, werden neuen Projekten einfach weitere Buchstaben angehängt.

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Die Universität des Weins soll im Douro-Tal eröffnet werden und künftigen Winzern eine spezialisierte Ausbildung bieten. Der satirische Podcast „Arbeit ad absurdum“ läuft unterdessen weiter bei SIC. Beim PTCMNOPQRR-Programm hingegen bleibt nicht nur das Startdatum ungewiss – auch konkrete Details fehlen weiterhin.

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