22 April 2026, 18:26

Pro Bahn fordert radikale Reformen für günstigeren Nahverkehr bis 2028

Eine Gruppe von Menschen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" und einer Fahne, mit Straßenlaternen, Bäumen, Kränen, einem Gebäude und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Pro Bahn fordert radikale Reformen für günstigeren Nahverkehr bis 2028

Pro Bahn fordert Reformen für stärkeren Nahverkehr

Die führende Fahrgastorganisation Pro Bahn drängt auf umfassende Änderungen, um den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Die Vorschläge des Verbandes zielen darauf ab, sowohl Reisende als auch Verkehrsunternehmen finanziell zu entlasten. Zu den zentralen Forderungen gehören eine Preisdeckelung für Tickets, Bürokratieabbau sowie höhere Investitionen in umweltfreundlichere Alternativen.

Der Bundesvorsitzende Lukas Iffländer forderte mehr finanzielle Unterstützung, um die Flotten elektrischer Busse auszubauen und die dazugehörige Ladeinfrastruktur zu erweitern. Zudem plädierte er für strukturelle Entlastungen bei Bahnunternehmen, etwa durch die Senkung der Trassenpreise auf ein kostendeckendes Niveau. Laut Iffländer würden diese Maßnahmen die finanzielle Belastung der Betriebe verringern und gleichzeitig den Umstieg auf sauberere Verkehrsmittel fördern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der stellvertretende Vorsitzender Michael Koch konzentrierte sich auf das Deutschlandticket. Er verlangte, die für 2027 und 2028 geplanten Preiserhöhungen zu streichen. Koch schlug zudem vor, die aktuellen Kündigungsfristen für Abonnements abzuschaffen, um die Tickets flexibler zu gestalten. Weitere Ideen umfassen Bonusprogramme für Langzeitnutzer sowie die Möglichkeit, Tickets ohne langfristige Bindung zu erwerben.

Kritik übte die Organisation an der staatlichen Spritpreisbremse, die ihrer Ansicht nach Autofahrer einseitig begünstige – und zwar auf Kosten regelmäßiger Nutzer des öffentlichen Verkehrs. Pro Bahn betonte, dass die vorgeschlagenen Reformen Busse und Bahnen für den Alltag attraktiver machen würden.

Die geplanten Änderungen sollen die Kosten für Fahrgäste und Betreiber gleichermaßen senken. Bei Umsetzung könnten sie den öffentlichen Verkehr günstiger und flexibler gestalten. Zudem zielen die Vorschläge darauf ab, die Förderung zwischen Privat-Pkw und nachhaltigen Mobilitätslösungen auszubalancieren.

Quelle