"Rehné": Ein einsamer Hirsch lebt seit Jahren an der Autobahn A7
Siglinde WerneckeTier-Anziehungskraft auf A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Ein einsamer Hirsch lebt seit Jahren an der Autobahn A7
Ein einzelner Hirsch, der von Anwohnern "Rehné" getauft wurde, ist seit einiger Zeit eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Seit mehr als zwei Jahren melden Autofahrer Sichtungen des Tieres in der Nähe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover. Trotz des ungewöhnlichen Standorts hat der Hirsch bisher keine Unfälle verursacht und bleibt eine einsame Gestalt in der Gegend.
Der dreijährige Hirsch soll in der Nähe geboren worden sein und hat das Gebiet kaum jemals verlassen. Anders als die meisten Rehe zeigt er kein Interesse daran, einen Partner zu finden oder sich einer Herde anzuschließen. Seine Anwesenheit hat zwar Aufmerksamkeit erregt, doch die Polizei bestätigt, dass zwischen März 2024 und März 2026 keine weiteren Wildtierbeobachtungen in der Region gemeldet wurden.
Die Behörden haben Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit zu gewährleisten. In Kürze werden Warnschilder entlang der Autobahn aufgestellt, um Autofahrer zu warnen. Die Polizei rät zudem, nicht abrupt zu bremsen oder anzuhalten, falls das Tier gesichtet wird.
Das Verhalten des Hirschs bleibt ungewöhnlich, aber berechenbar. Meistens wird er allein in der Nähe des Autobahnrands beobachtet, ohne sich weit davon zu entfernen. Bisher konnte er Kollisionen vermeiden und wirkt vom Verkehr unbeeindruckt.
Die Warnschilder sollen das Risiko sowohl für Autofahrer als auch für den Hirsch verringern. Die Polizei wird die Situation weiterhin beobachten. Vorerst bleibt Rehné ein stiller, einsamer Bewohner in der Nähe einer der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands.






