Sachsen-Anhalt verzeichnet Rekordzuwachs bei ausländischen Arbeitskräften in zehn Jahren
Artur HofmannSachsen-Anhalt verzeichnet Rekordzuwachs bei ausländischen Arbeitskräften in zehn Jahren
Ausländische Beschäftigung in Sachsen-Anhalt wächst rasant
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in den letzten zehn Jahren stark erhöht. Die Anzahl der Beschäftigten aus dem Ausland hat sich vervierfacht – mittlerweile kommen fast 9 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus anderen Ländern.
Zwischen 2020 und 2025 stieg die Zahl der Unternehmen in Sachsen-Anhalt, die ausländische Mitarbeiter beschäftigen, um 3.492. Im Jahr 2025 hatten bereits 11.539 Betriebe in der Region mindestens eine ausländische Arbeitskraft. Das entspricht einem Wachstum von 43 Prozent – ein höherer Zuwachs als in jedem anderen ostdeutschen Bundesland.
Von Juni 2024 bis Juni 2025 erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer um 5.560. Größere Unternehmen stellen eher internationale Fachkräfte ein, doch fast drei Viertel der Betriebe in Sachsen-Anhalt beschäftigen weiterhin keine ausländischen Mitarbeiter. Aktuell hat jedes vierte Unternehmen in der Region ausländisches Personal.
Markus Behrens, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt–Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, betont die Bedeutung der Integration dieser Arbeitskräfte. Der Trend zeigt einen kontinuierlichen Anstieg der ausländischen Beschäftigung in der Region. Mit der zunehmenden Diversifizierung der Belegschaften wird erwartet, dass noch mehr Unternehmen diesem Beispiel folgen werden.






