07 June 2026, 12:18

Solarenergie bricht Rekord – doch Strompreise steigen dramatisch im Mai 2026

Mehr Solarstrom als je zuvor

Solarenergie bricht Rekord – doch Strompreise steigen dramatisch im Mai 2026

Deutschlands Strommarkt erlebte im Mai 2026 tiefgreifende Veränderungen: Erneuerbare Energien dominierten die Stromerzeugung, doch die Preise stiegen stark an. Während die Solarenergie einen Rekordwert erreichte, hatten Wind- und Wasserkraft mit Rückgängen zu kämpfen. Gleichzeitig stieg der Einsatz von Gas und Kohle – ein Zeichen für die anhaltenden Herausforderungen im Energiesektor.

Die Solarenergie entwickelte sich im Mai 2026 zur wichtigsten Stromquelle Deutschlands und erzeugte mit 10,9 Terawattstunden einen neuen Rekordwert. Dank dieses Zuwachses deckten Erneuerbare insgesamt 68,1 Prozent des deutschen Strombedarfs. Ohne diesen Beitrag wären die Preise um fast 45 Prozent höher ausgefallen.

Die Windkraft hingegen blieb hinter den Erwartungen zurück. Trotz ausgebauter Kapazitäten lag die Produktion unter dem langjährigen Durchschnitt. Auch die Wasserkraft brach auf ein historisches Tief von nur 1,27 Terawattstunden ein.

Fossile Energieträger sprangen in die Bresche: Die Stromerzeugung aus Gas stieg im Vergleich zum Mai 2025 von 2,2 auf 3,1 Terawattstunden, während die Kohleverstromung von 4,8 auf 6,4 Terawattstunden zunahm. Parallel dazu kletterten die Großhandelspreise für Strom von 69 auf 88 Euro pro Megawattstunde zwischen April und Mai. Der Konflikt im Iran trieb die Kosten zusätzlich um 26 Prozent in die Höhe.

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Der Mai 2026 unterstrich Deutschlands wachsende Abhängigkeit von der Solarenergie, während andere Erneuerbare mit Rückschlägen kämpften. Der erhöhte Einsatz fossiler Brennstoffe und geopolitische Spannungen ließen die Strompreise steigen – ein klares Indiz für den anhaltenden Druck auf dem Energiemarkt. Die Daten des Monats zeigen sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen beim Umbau der deutschen Energieversorgung.

Quelle