Spargelsaison startet in Rheinland-Pfalz – doch die Preise steigen kräftig
Joseph KreuselDer Spargelanbau beginnt - Bauern erwarten steigende Preise - Spargelsaison startet in Rheinland-Pfalz – doch die Preise steigen kräftig
Spargelsaison in Rheinland-Pfalz hat begonnen – doch Bauern warnen vor höheren Preisen
In Rheinland-Pfalz hat die Spargelsaison begonnen, doch Landwirte kündigen für dieses Jahr deutlich höhere Preise an. Zwar begünstigt gutes Wetter die Ernte, doch steigende Kosten für Arbeitskräfte und Energie treiben die Ausgaben in die Höhe. Verbraucher könnten die Unterschiede bald an Marktständen und in Supermärkten spüren.
Die Ernte hat in den südlichen Regionen Rheinland-Pfalz bereits begonnen, bleibt aber noch überschaubar. Im Norden starten die Bauern später als üblich. In traditionellen Anbaugebieten wie Bayern und Österreich werden die Felder dagegen bereits Ende März bearbeitet.
Der Spargelanbau ist vollständig auf Saisonarbeiter angewiesen, deren Löhne gerade auf 13,90 Euro pro Stunde gestiegen sind. Eine weitere Erhöhung auf 14,60 Euro ist für Januar 2027 vorgesehen. Da Sortierung, Ertrag und Betriebskosten maßgeblich von der Arbeitskraft abhängen, schlägt sich der höhere Mindestlohn direkt auf den Endpreis nieder.
Auch die Energiekosten sind gestiegen und belasten die Gewinne der Erzeuger in Nordrheinland-Pfalz. Zwar hat das günstige Wetter die diesjährige Ernte begünstigt, doch größere Mengen werden erst ab April in den Handel kommen. Bis dahin bleibt das Angebot knapp – und die Preise stabil hoch.
Verbraucher müssen sich in den kommenden Wochen auf teureren Spargel einstellen. Die Kombination aus höheren Löhnen, Energiekosten und verzögerten Ernten wird die Preise voraussichtlich auf hohem Niveau halten. Die Landwirte betonen, dass die Preisanpassungen reale Kosten widerspiegeln und nicht auf übermäßige Gewinne zurückzuführen sind.






