SPD-Politikerin fordert AfD-Verbot und warnt vor demokratiefeindlichen Tendenzen
Joseph KreuselSPD-Politikerin fordert AfD-Verbot und warnt vor demokratiefeindlichen Tendenzen
Serpil Midyatlı, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, hat die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) scharf verurteilt. Die Partei bezeichnete sie als „unmenschlich und demokratiefeindlich“ und forderte dringende Maßnahmen gegen sie.
Midyatlı ging noch weiter und verlangte ein vollständiges Verbot der AfD. Sie bestand darauf, dass die Partei umgehend auf ihre Verfassungsmäßigkeit überprüft werden müsse.
Ihre Kritik richtete sich auch gegen den SPD-Politiker Torsten Albig. Midyatlı lehnte seine Bereitschaft ab, Minderheitsregierungen mit Beteiligung der AfD zu erwägen, und erklärte eine solche Zusammenarbeit für inakzeptabel.
Mit Nachdruck betonte die stellvertretende Vorsitzende, sie werde als Sozialdemokratin der AfD stets entgegentreten. Die Werte der Partei stünden im fundamentalen Widerspruch zu demokratischen Grundsätzen, so Midyatlı.
Ihre Forderungen nach einem Verbot und einer verfassungsrechtlichen Prüfung unterstreichen die tiefe Ablehnung der AfD innerhalb der SPD. Gleichzeitig zeigen ihre Äußerungen, wie umstritten mögliche politische Bündnisse mit der rechtspopulistischen Partei nach wie vor sind.






