St Clement Hotel eröffnet sanft mit Themse-Blick und kulturellem Flair
Siglinde WerneckeSt Clement Hotel eröffnet sanft mit Themse-Blick und kulturellem Flair
Das St Clement Hotel bereitet sich auf eine sanfte Eröffnung im nächsten Monat vor. Gelegen an der Themse, zwischen Westminster und der Tower Bridge, bietet es Blick auf das Südufer. Der Entwickler Mark Wadhwa hat das umliegende Viertel zu einem kulturellen Hotspot umgestaltet.
Nick Jones, der kreative Kopf hinter dem Projekt, bezeichnet das St Clement als eine „Zone ohne Trubel“. Er vergleicht es mit einer fiktiven Mischung aus dem Claridge’s und dem Chiltern Firehouse. Die Lage des Hotels verleiht ihm zusätzlichen Charme – eine seltene Flusslage im Herzen Londons.
Gleich in der Nähe liegt die stillgelegte U-Bahn-Station Aldwych, die derzeit ungenutzt bleibt. Ihre Nähe zum St Clement hat Spekulationen über eine mögliche Neunutzung ausgelöst. Doch Wadhwans Einfluss reicht über das Hotel hinaus: Mit Projekten wie der Bibliothek Reference Point, dem kunstorientierten Restaurant Toklas und dem skurrilen Corner Shop – einem Convenience-Store mit besonderem Flair – prägt er die Verwandlung des Viertels maßgeblich.
Unterdessen verkauft Jones die Insel Inchconnachan, ein 103 Hektar großes Grundstück im Loch Lomond. Die Privatinsel ist für drei Millionen Pfund aufgelistet.
Die Eröffnung des St Clement leitet ein neues Kapitel für das Flussufer-Viertel ein. Bei der sanften Eröffnung im nächsten Monat erwartet die Gäste ein sorgfältig gestalteter Raum mit atemberaubendem Themse-Blick. Das Design und die Lage des Hotels spiegeln Jones’ Vision wider, während die umliegenden Kulturprojekte den wachsenden Ruf des Gebiets als aufstrebendes Szeneviertel unterstreichen.






