20 June 2026, 10:16

Steuerfahnder decken 550.000 Euro Schwarzgeld bei bayerischen Influencern auf

Post-AI-gestützte Steuerprüfungen: Influencer in Bayern müssen Tausende an Steuern nachzahlen

Steuerfahnder decken 550.000 Euro Schwarzgeld bei bayerischen Influencern auf

Eine Überprüfung von Influencern in Bayern hat 550.000 Euro an nicht gezahlten Steuern aufgedeckt. Die Ermittlungen werden von der Sonderermittlungseinheit „eCommerce“ beim Bayerischen Landesamt für Steuern geleitet. Bisher wurde die Hälfte der Datensätze ausgewertet, der Rest befindet sich noch in Prüfung.

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Die „eCommerce“-Einheit analysierte rund 9.000 Datensätze mit Bezug zu Bayern, die ein Umsatzvolumen von 211 Millionen Euro umfassen. Diese Daten stammen aus einem größeren Bestand, der in den Jahren 2024 und 2025 erhoben wurde und branchenweit Umsätze in Höhe von 1,4 Milliarden Euro erfasst.

Mithilfe KI-gestützter Software werden die Aktivitäten von Influencern und anderen Social-Media-Persönlichkeiten verfolgt und bewertet. Die Behörde beobachtet die rasant wachsende Influencer-Branche genau, um die Einhaltung der Steuergesetze sicherzustellen.

Finanzminister Albert Füracker betonte, dass Influencer ihren fairen Steueranteil leisten müssten. Er riet ihnen zu Transparenz bei ihren steuerlichen Verpflichtungen. Das Finanzministerium prüft nun, ob die verbleibenden Datensätze weitere Nachzahlungen offenlegen werden.

Die bisherige Auswertung hat bereits erhebliche Steuerrückstände ans Licht gebracht. Die Behörden arbeiten weiterhin die restlichen Daten auf, um festzustellen, ob weitere Beträge fällig sind. Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig korrekte Meldungen in der digitalen Wirtschaft sind.

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