12 June 2026, 16:17

Ver.di-Chef Werneke fordert nach Kanzleramt-Gesprächen Sozialreformen statt Kürzungen

Verdi warnt vor sozialen Einschnitten nach Gipfeltreffen

Ver.di-Chef Werneke fordert nach Kanzleramt-Gesprächen Sozialreformen statt Kürzungen

Frank Werneke, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, traf sich kürzlich mit Vertretern der Koalition und Sozialpartnern, um über zentrale arbeits- und sozialpolitische Themen zu sprechen. Nach den Gesprächen bekräftigte er die Position seiner Gewerkschaft zu mehreren drängenden Fragen.

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Im Kanzleramt ging es vor allem um die Systeme der sozialen Sicherung und die Arbeitsmarktpolitik. Werneke betonte, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften in diesen Bereichen weiterhin unterschiedliche Standpunkte vertreten. Gleichzeitig lobte er die Gespräche und bezeichnete das Format sowie die Atmosphäre als positiv.

Laut Werneke hörten die Koalitionsvertreter mit großer Aufmerksamkeit und aufrichtigem Interesse zu. Er unterstrich, dass die Gewerkschaft keine „Schattenregierung“ sei, aber weiterhin ihre Argumente einbringen und den Dialog suchen werde. Der Gewerkschaftschef warnte zudem vor Kürzungen im Sozialbereich und forderte stattdessen Reformen, die das Wirtschaftswachstum stärken und die Kaufkraft erhöhen.

Werneke machte deutlich, dass nun die Koalition am Zug sei, Entscheidungen zu treffen. Die Gewerkschaft werde die Ergebnisse anschließend bewerten und ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen. Die Gespräche zeigten, dass die Differenzen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften in der Sozialpolitik weiterhin bestehen. Wernekes Äußerungen deuten darauf hin, dass Ver.di die Beschlüsse der Koalition genau beobachten wird, bevor sie reagiert. Die Gewerkschaft bleibt jedoch zu einem konstruktiven Austausch über diese Themen bereit.

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