09 May 2026, 02:19

Verdi-Chef Werneke warnt vor Sozialkürzungen und ruft zu Massenprotesten auf

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Trickle-Down Economics Doesn't Work" auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit einem Zitat von Präsident Biden.

Verdi-Chef Werneke warnt vor Sozialkürzungen und ruft zu Massenprotesten auf

Frank Werneke, Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, hat vor geplanten Protesten gegen Kürzungen im Sozialbereich gewarnt. Er warf Teilen der Regierungskoalition vor, den Abbau von Arbeitnehmerrechten voranzutreiben, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Seine Äußerungen fielen im Vorfeld einer gemeinsamen Aktion mit einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Wohlfahrtsorganisationen, das 20 Millionen Menschen vertritt.

Werneke kritisierte die Vorstellung, dass Einschnitte im Sozialsystem die Wirtschaft beleben könnten, als „völlige Fehldiagnose“ und Sackgasse. Besonders nannte er Friedrich Merz, Katherina Reiche, Carsten Linnemann und Jens Spahn als Vertreter einer solchen Politik.

Gleichzeitig lobte er die Bundesregierung für jüngste Maßnahmen wie den 500-Milliarden-Euro-Sonderfonds, das Tariftreuegesetz des Bundes und die Rentenabsicherung bis 2031. Dennoch warnte er, dass Arbeitgeberverbände zentrale Sozialleistungen ins Visier nähmen – darunter Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz und Sozialversicherungen.

Der Verdi-Chef verurteilte zudem Versuche, den Kündigungsschutz und andere Arbeitnehmerrechte zu schwächen. Sein Bündnis plant nun abgestimmte Aktionen, um weitere Kürzungen zu verhindern und bestehende soziale Sicherungssysteme zu verteidigen.

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An den Protesten werden sich Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und Sozialorganisationen mit insgesamt 20 Millionen Mitgliedern beteiligen. Wernekes Bündnis will jede Rücknahme sozialer Errungenschaften und Arbeitnehmerrechte blockieren. Die Kampagne richtet sich gegen Politiker und Arbeitgeber, die wirtschaftliche Reformen auf Kosten des Sozialstaats vorantreiben.

Quelle