Vier Berliner Hockeyspieler glänzen bei Länderspielen mit Höhen und Tiefen
Artur HofmannVier Berliner Hockeyspieler glänzen bei Länderspielen mit Höhen und Tiefen
Vier in Berlin geborene Hockeyspieler waren kürzlich bei Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft im Einsatz. Thies Prinz, Linnea Weidemann, Lena Micheel und Johannes Große bestritten jeweils wichtige Partien für ihr Land. Dazu zählten auch die brisanten Begegnungen gegen China und Spanien.
Die deutsche Frauenmannschaft sicherte sich mit einem 2:1-Sieg gegen China am Donnerstag ihren Platz in der höchsten Spielklasse der Weltmeisterschaft. Kapitänin Linnea Weidemann führte ihr Team anschließend zu einem 5:1-Erfolg gegen dieselben Gegnerinnen und belegte nach vier aufeinanderfolgenden Heimsiegen schließlich den fünften Platz.
Im Männerwettbewerb stand Thies Prinz als Kapitän der deutschen Auswahl im Finale der FIH Pro League auf dem Platz. Die Partie endete mit einer 2:5-Niederlage gegen Spanien, ausgetragen bei extremer Hitze von über 40 Grad Celsius. Die Mannschaft schloss das Turnier auf dem sechsten Rang ab, wobei Prinz später betonte, dass einfache Fehler die ansonsten starken Leistungen zunichtemachten.
Von den vier Berliner Spielern ist nur Weidemann noch in der Hauptstadt aktiv. Micheel und Große spielen mittlerweile in Hamburg, während Prinz im Ausland in der niederländischen Hoofdklasse aufläuft. Ein sofortiger Rückkehr nach Berlin schloss er aus und plant, mindestens eine weitere Saison dort zu bleiben.
Die vier Athleten trugen auf unterschiedliche Weise zu den Kampagnen ihrer Nationalteams bei: Während die Frauen sich einen Platz in der WM-Elite erkämpften, musste die Männerauswahl eine harte Niederlage unter extremen Bedingungen hinnehmen. Jeder von ihnen setzt seine Vereinskarriere an einem anderen Ort fort.
