24 June 2026, 08:18

Vom Krieg in die Kunst: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Pole Dance neu definiert

Dieser Sport gewinnt immer mehr Fans in Koblenz

Vom Krieg in die Kunst: Wie eine Ukrainerin in Koblenz Pole Dance neu definiert

Tatiana Ostrovska zog 2022 nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine nach Koblenz. Nun möchte sie in ihrer neuen Heimat die sportliche Seite des Pole Dance bekannt machen. Ihr Weg von Odessa nach Deutschland prägt ihre Mission, das Bild dieser Disziplin zu verändern.

In der Ukraine gilt Pole Dance längst als anspruchsvoller Sport. Ostrovska betrieb einst eine große Pole-Dance-Schule in Odessa – gestützt auf ihre Ausbildung als Physiotherapeutin. Der Krieg zwang sie 2022 zur Flucht nach Deutschland, wo sie in Koblenz mit Workshops begann.

2024 übernahm sie das Polefamily-Studio in Koblenz. Ihre Kurse sprechen eine bunte Mischung an: von Fünfjährigen bis zu Erwachsenen und Männern. Auch besondere Anlässe wie Junggesellinnenabschiede finden hier statt.

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Auf Vorurteile gegenüber Pole Dance reagiert Ostrovska oft mit Humor. Geplant ist nun ein eigener Raum für Luftakrobatik, um die körperlichen Anforderungen der Sportart noch stärker in den Vordergrund zu stellen.

Ihr Studio spiegelt ihr Engagement für Pole Dance als ernsthafte athletische Disziplin wider. In Koblenz wächst ihr Angebot stetig, und die Gemeinschaft, die sie aufbaut, vereint Menschen jeden Alters und Hintergrunds.

Quelle