Weihenstephan revolutioniert Logistik mit Solar-Ladestation für Elektro-Lkw in Freising
Joseph KreuselWeihenstephan revolutioniert Logistik mit Solar-Ladestation für Elektro-Lkw in Freising
Staatsbrauerei Weihenstephan eröffnet schnelle Ladezone mit Batteriespeicher für Elektro-Lkw in Freising
Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat in Freising eine neuartige, batteriegestützte Schnellladestation für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Das gemeinsam mit Delta Charge entwickelte Projekt ist eines der ersten seiner Art an einer großen deutschen Brauerei. Es kombiniert Solarstrom, Energiespeicher und intelligentes Energiemanagement, um eine umweltfreundlichere Logistik zu ermöglichen.
Die Anlage verfügt über zwei deckenmontierte Schnellladesäulen mit je 150 kW Leistung. Diese sind an eine bestehende 380-kWp-Solaranlage auf dem Gelände angeschlossen, sodass vor Ort erzeugter Ökostrom zum Laden genutzt werden kann. Das initiale Batteriespeichersystem liefert 125 kW Leistung bei einer Kapazität von 257 kWh und lässt sich künftig auf 375 kW und 771 kWh erweitern.
Ein KI-gestütztes Steuersystem regelt die Energieverteilung zwischen Solarmodulen, Speicher und Ladepunkten. Dadurch wird eine effiziente Ressourcennutzung sichergestellt und die Abhängigkeit vom Stromnetz verringert. Die Brauerei betrachtet das Projekt als wichtigen Schritt in ihrer Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsstrategie.
Das Konzept ist skalierbar und lässt sich auf andere Industrie- und Logistikstandorte übertragen. Die Projektpartner betonen die wachsende Bedeutung von Elektro-Lkw, stationären Speichern und intelligentem Energiemanagement im Güterverkehr.
Die neue Ladezone ist bereits am Standort Freising in Betrieb und unterstützt die Elektrifizierung der Brauereiflotte. Gleichzeitig dient sie als übertragbares Modell für andere Unternehmen. Dank der flexiblen Auslegung kann die Anlage bei steigendem Bedarf an Lkw-Ladeinfrastruktur erweitert werden.






