Werder Bremen kämpft um den Klassenerhalt – Krise eskaliert vor Wolfsburg-Duell
Lilian BarthDer Absturz von Werder hat Konsequenzen - Werder Bremen kämpft um den Klassenerhalt – Krise eskaliert vor Wolfsburg-Duell
Werder Bremen steckt in einer schwierigen Bundesliga-Saison fest und liegt mit nur noch acht ausstehenden Spielen knapp über dem Abstiegsplatz. Die Krise des Vereins hat bereits zu weitreichenden Veränderungen geführt, darunter die Entlassung von Cheftrainer Horst Steffen Anfang dieses Jahres. Nun zeichnen sich weitere personelle Umbrüche ab, während das Team um den Klassenerhalt kämpft.
Die Spielzeit 2025/26 verläuft für Werder Bremen enttäuschend. Nach 26 Spieltagen belegt der Klub mit schwachen Leistungen nur Platz 13 – ein deutlicher Abstieg im Vergleich zu früheren Jahren. Aktuell trennt sie gerade einmal ein Punkt vom FC St. Pauli, der derzeit den Relegationsplatz belegt.
Daniel Thioune, der das Traineramt übernahm, stabilisierte die Mannschaft kurzzeitig mit zwei Siegen in Folge. Doch die 0:2-Niederlage gegen Mainz warf sie erneut zurück. Die nächste Bewährungsprobe steht bereits an diesem Samstag um 15:30 Uhr MEZ an, wenn Werder im überlebenswichtigen Kellerduell auf den Vorletzten VfL Wolfsburg trifft.
Auch die sportliche Führung des Vereins gerät zunehmend unter Druck. Johannes Jahns, Leiter der Kaderplanung, wird den Klub nach Saisonende aufgrund der misslungenen Entwicklung verlassen. Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Chef Peter Niemeyer sehen sich ebenfalls wachsender Kritik ausgesetzt – ihre Zukunft soll nach dem letzten Pfiff neu bewertet werden.
Für Werder Bremen geht es nun ums nackte Überleben: Mit acht verbleibenden Partien zählt jeder Punkt. Der Sommer wird voraussichtlich weitere Veränderungen bringen, während der Verein nach einer enttäuschenden Saison den Neuaufbau angehen muss.






