Weststadt bekommt 2030 neue Kita – doch der Platzmangel bleibt akut
Joseph KreuselWeststadt bekommt 2030 neue Kita – doch der Platzmangel bleibt akut
Weststadt kämpft mit massivem Betreuungsplatzmangel – 84 Krippeplätze und 63 Kindergartenplätze fehlen
Der Stadtteil verzeichnet nicht nur die höchste Nachfrage nach Kinderbetreuung in der gesamten Stadt, sondern leidet auch unter einem akuten Mangel an Plätzen. Nun soll ein neues Kita-Gebäude in der Unstrutstraße Abhilfe schaffen.
Die Stadt hat Pläne für eine moderne Kindertagesstätte an der Unstrutstraße vorgestellt, die die Situation für Familien vor Ort entlasten soll. Das Vorhaben mit einem Volumen von bis zu 10 Millionen Euro setzt auf modularen Bau – ein Pilotprojekt für künftige Projekte dieser Art. Falls der Verwaltungsausschuss den Entwurf am 17. Juni 2025 billigt, könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen, die Eröffnung wäre dann für 2030 geplant.
Die neue Einrichtung entsteht in der Nähe bestehender Betreuungsangebote in der Ilmenaustraße und am Muldeweg. Innen sind drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe vorgesehen. Zudem soll ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum Gemeinschaft und gesunde Ernährung fördern.
Betrieben wird die Kita nach ihrer Fertigstellung vom Caritasverband Braunschweig. Sie ersetzt die Kita St. Kjeld, die in den kommenden Jahren schließen soll.
Das Projekt in der Unstrutstraße zielt darauf ab, den Betreuungsengpass in Weststadt zu verringern – und gleichzeitig schnellere Bauverfahren zu erproben. Bei einer Zustimmung im Ausschuss könnte die Einrichtung noch vor Ende des Jahrzehnts dringend benötigte Plätze für Familien im Stadtteil bereitstellen.






