WM 2026: Was Autofahrer bei Autokorsos trotz Verbot beachten müssen
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 beginnt am 11. Juni und endet am 19. Juli – mit Rekordbeteiligung von 48 Mannschaften, 16 mehr als noch 2022. Während sich Fans auf die Feierlichkeiten vorbereiten, erinnern deutsche Behörden Autofahrer an die Regeln für Autokorsos, die zwar formal verboten sind, während des Turniers aber unter strengen Auflagen geduldet werden könnten.
Autokorsos sind in Deutschland offiziell nicht erlaubt. Dennoch zeigen die Behörden bei Großveranstaltungen wie der WM oft Milde bei kleineren Verstößen. Dennoch gelten die Verkehrsregeln uneingeschränkt: Bei Rot halten, Vorfahrt gewähren und Kreuzungen freihalten bleiben Pflicht.
Dekorationen müssen sicher befestigt sein – lose oder scharfe Teile sind tabu. Kleine Fahnen an den Seitenfenstern oder Aufkleber sind erlaubt, sofern sie die Sicht des Fahrers nicht einschränken oder andere gefährden. Auch lackierte Fahrzeugfarben sind gestattet, Kennzeichen müssen jedoch stets voll lesbar bleiben.
Wer außerhalb von Städten unterwegs ist, sollte Fahnen und Schmuck entfernen, um zu verhindern, dass sie sich bei höheren Geschwindigkeiten lösen. Mitfahrer dürfen nur auf zugelassenen Sitzen Platz nehmen, und die gesetzlichen Promillegrenzen gelten weiterhin. Fahranfänger in der Probezeit müssen komplett auf Alkohol am Steuer verzichten.
Mit mehr Spielen und Feiern wird die erweiterte WM 2026 für zusätzlichen Jubel sorgen. Obwohl Autokorsos rechtlich nicht erlaubt sind, könnten die Behörden bei Einhaltung der Sicherheitsvorgaben ein Auge zudrücken. Die Fans werden aufgefordert, ihre Fahrzeuge verantwortungsvoll zu schmücken und während des gesamten Turniers die Verkehrsregeln einzuhalten.






