24 May 2026, 18:20

Wohngeld als Rettungsanker: Wer profitiert von der staatlichen Mietkostenhilfe?

Hohe Mieten? Hier erfahren Sie, wann Sie staatliche Unterstützung erhalten

Wohngeld als Rettungsanker: Wer profitiert von der staatlichen Mietkostenhilfe?

Steigende Mieten in der gesamten Region setzen Rentner und Haushalte mit niedrigem Einkommen zunehmend unter Druck. Immer mehr Betroffene beantragen daher Wohngeld, um finanzielle Entlastung zu erhalten. Das Förderprogramm bietet monatliche Zahlungen für Mieter, die mit hohen Wohnkosten kämpfen – doch nicht jeder hat Anspruch darauf.

Das Wohngeld soll die Belastung durch hohe Mieten für berechtigte Haushalte mindern. Im Durchschnitt erhalten Empfänger etwa 300 Euro pro Monat, wobei sich die genaue Höhe individuell berechnet. Entscheidend sind dabei die örtlichen Mietpreise, die Haushaltsgröße, das Einkommen sowie steuerliche Freibeträge.

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Voraussetzung für den Bezug ist, dass Antragsteller keine anderen staatlichen Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe beziehen. Auch Wohneigentümer können Unterstützung erhalten – und zwar über den Lastenzuschuss, eine Förderung für belastende Wohnkosten. Experten schätzen, dass rund zwei Millionen Haushalte in Deutschland anspruchsberechtigt sein könnten.

Die nächste Überprüfung der Wohngeldsätze steht zum 1. Januar 2027 an. Bis dahin gelten die aktuellen Regelungen weiter. Wer Hilfe bei der Antragstellung oder Fragen zu Rentenangelegenheiten hat, kann sich kostenlos an den SoVD in Braunschweig wenden.

Angesichts weiter steigender Mieten bleibt das Wohngeld eine wichtige Stütze für anspruchsberechtigte Mieter. Es hilft, die Lücke zwischen Einkommen und Wohnkosten zu schließen – vorausgesetzt, die Kriterien werden erfüllt. Weitere Anpassungen der Zahlungssätze treten Anfang 2027 in Kraft.

Quelle