25 June 2026, 12:17

Wohnungsbau wächst 2024 – doch Materialkosten bremsen die gesamte Bauwirtschaft

Wende noch ausstehend

Wohnungsbau wächst 2024 – doch Materialkosten bremsen die gesamte Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft zeigt zu Beginn des Jahres 2024 ein gemischtes Bild. Lediglich der Wohnungsbau verzeichnete sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Neuaufträgen ein Plus im Vergleich zum Vorjahr. Die stark gestiegenen Materialkosten belasten jedoch die Unternehmen der gesamten Branche.

Im April verzeichnete der Wohnungsbau eine seltene positive Entwicklung: Sowohl die Umsätze als auch die Neuaufträge lagen erstmals seit Monaten über den Werten von 2023. Auch der Gewerbebau trug zum Wachstum bei – mit einem Umsatzplus von 6,8 Prozent und einem Anstieg der Neuaufträge um 2,6 Prozent.

Der Tiefbau trieb die Umsätze in allen drei Hauptsegmenten voran. Im öffentlichen Baugewerbe stiegen die Erlöse im April, unterstützt durch einen Anstieg der vergebenen Aufträge durch Behörden um 2,2 Prozent. Insgesamt legten die Neuaufträge im Sektor in den ersten vier Monaten 2024 um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.

Trotz dieser Fortschritte blieb der kumulierte Umsatz von Januar bis April auf dem Niveau des Vorjahres. Die Materialpreise steigen weiter stark an – allein Bitumen verteuerte sich im Mai 2026 um 31,2 Prozent gegenüber 2025. Diese Kostenentwicklung wirkt sich zunehmend auf die Auftragseingänge der gesamten Branche aus.

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Der Wohnungsbau bleibt das einzige Segment, das sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Aufträgen wächst. Doch die gesamte Branche kämpft mit den hohen Materialkosten, die die allgemeine Performance weiterhin belasten.

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